×
Leserbrief

Bundesratswahlen

Anna Caderas, Luven
12. Dezember 2019, 14:51:03

Die beiden im Oktober in den Nationalrat gewählten Bündner SPler haben zwei linke Stadtbernerinnen in den Bundesrat gewählt. Habe ich am Radio Rumantsch aus dem Mund von Jon Pult gehört. Aber Regula Rytz hat zum Glück keine Chance gehabt. Es hat zum Glück eine grosse Mehrheit Einsichtige gegeben.
Ist das nicht eine Schande für Graubünden und ein Affront gegenüber Bündner Wähler/innen?
Ich habe im Herbst gedacht und gesagt, diese beiden Gewählten würden sich in Bern nicht für den Kanton Graubünden, für unsere Bergbevölkerung und für die Schweiz einsetzen. Heinz Brand hätte das ganz sicher getan.
Glauben Sie noch daran, zwei Bündner SPler, die in Bern zwei linke Stadtbernerinnen im Bundesrat haben wollten und unser Land der EU unterwerfen wollen, könnten sich für die Gebirgskantone und für die Schweiz einsetzen? Würden Sie diese beiden Politiker nochmals wählen?

Kommentar schreiben

Kommentar senden

Frau Caderas,
das ist ja alles so interessant. In Sie bin ich trotzdem ein wenig enttäuscht, weil Sie glauben dass zwei SPler (sic) gewählt in GR bei ähnlichen denkenden SPler, in Bern oder irgendwo anders das Interesse vom Bergkanton Graubünden wahrnehmen würden . Sozialismus ist eine Weltweite Ideologie und wenn zwei Kandidaten das Glück haben in GR gewählt zu werden, hat das nichts mit Graubünden zu tun.
Aber Frau Caderas, das wirklich interessante ist dass bei den Wahlen alle Parteien an Stimmen einbüßten außer den zwei Grünen, das heißt also dass tausende, Abertausende von der SVP zu den Grünen wechselten. Ich möchte das gar nicht beurteilen, aber es ist trotzdem erstaunlich..

Heute 12. Dez. wurde im Nationalrat abgestimmt ob auf der parlementarischen Initiative
- Konsequenter Schutz des Grund-, Trink-, Fluss- und Seewassers vor nachweislich schädlichen Pestiziden -
eingetreten werden soll. Zum Glück wurde Eintreten beschlossen.
Einzig die SVP wollte geschlossen nicht darauf eintreten, obwohl bekannt ist, dass Messungen der Kantone und des Bundes zeigen, dass verschiedene Pestizidwirkstoffe Gewässerorganismen nachhaltig schädigen.
Das Eintreten ist ein Glücksfall für Graubünden, mit seinen unzähligen Flüsse und Seen!
Die zwei Nationalrätinen Locher und Giacometti und der Nationalrat Pult waren für das Eintreten. Nationalrätin Martullo und Nationalrat Candinas waren für das Nichteintreten.
Frage: Wer setzt sich mehr für Graubünden ein?

Wer da die grössere Schande ist Sie oder zwei Bündner SP Parlamentarier ist wohl klar. Sich er ist , dass die Grüne Partei 33 Parmanetariersitze hat und somit nach Wählergunst Anrecht auf einen Bundesratsitz hätte im Gegensatz zur SVP mit 29 Sitzen und 2 Bundesratsitzen. Drum dies mit der Schande ist halt so eine Ansichtsache.

Sie haben eine sehr selektive Wahrnehmung. Die SVP hat 60 Sitze, die Grünen deren 33... Die SVP bettelte Jahrelang um ihr arithmetisches Anrecht auf den zweiten Sitz, welcher (auch durch die Grünen) mit der Ausrede der bestätigung verwehrt wurde. Jetzt darf sich die GP bestätigen... so what..

Alle Kommentare anzeigen