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Leserbrief

Nach den Klimademonstrationen

Pia Thoma,
02. August 2019, 09:37:38

Liebe junge Mitbürger
Im Frühjahr habt Ihr lange und ausgiebig gegen den Klimawandel demonstriert. Jetzt wartet Ihr darauf, dass die "Grossen" etwas unternehmen. Die "Grossen", die Politiker, werden etwas unternehmen. Sie werden die Preise für Benzin, Heizöl, Strom und Flugbillete durch Steuern erhöhen. Sie werden Ölheizungen verbieten, bei Holzheizungen schärfere Auflagen verhängen. Sie werden strengere Vorschriften für Gebäudeisolierungen anordnen. Dadurch wird das Bauen teurer, die Mieten steigen. Insgesamt werden sie den Bürgern eine Menge Geld aus der Tasche ziehen. Was sie mit dem Geld machen werden, wissen sie vermutlich. Was das viele Ged dem Klima bringen soll, ist eine andere Frage.
Klimaschutz, Umweltschutz und sorgfältiger Umgang mit den Ressourcen gehören zusammen. Man kann diese drei nicht trennen. Ihr Jungen habt die Möglichkeit, hier etwas zu ändern:
- Soweit möglich mit dem ÖV oder dem Velo fahren, statt mit dem Taxi Mama
- Kein neues Velo solange man das alte reparieren kann
- Kein neuer Skianzug nur weil die Mode eine neue Farbe diktiert
- Keine Erdbeeren an Weihnachten, keine Trauben an Ostern
- Esst saisonale Früchte und Gemüse
- Esst Fleisch aus der Region, nicht das billige Zeug, das zum Teil in grässlichen Tierfabriken produziert wird
- Einen Pulli anziehen, statt die Heizung höher zu drehen
Es geht um Eure Zukunft. Ihr könnt an der bestehenden Ordnung etwas verbessern. Packt es an!
Pia Thoma, Rueun

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Herr Matt und Herr Stussi,
Ihr müsst Euch doch nicht so anstrengen und mit soviel Energie versuchen andere Leute mit Euerem Denken zu überzeugen. Drinken Sie eine Flasche Wein und dann warten sie bis die Bevölkerung sich von selbst von den geplanten Klimawandel Maßnahmen abwendet.
Lufthansa CEO “ noch mehr Steuern auf den Flugscheinen haben doch überhaupt keinen Einfluss auf das Klima,
Qantas CEO “ er spricht von Climate Hysteria und dass die Steuern und Maßnahmen die Welt nach 1920 zurück schickt .
So Herren Matt und Stussi , sobald Teile der Bevölkerung weniger Arbeit oder keine Arbeit mehr hat (zum Beispiel in Kloten oder in den Flugzeugfabriken) wird das sich alles von selbst wieder Normalisieren.
Und natürlich nicht nur im Flug Bereich, aber total in der ganzen Wirtschaft.

Alles ist in Bewegung - Nichts ist berechenbar.
Nichts ist so wechselhaft wie das Wetter, nichts so rätselhaft wie das Klima und nichts wie es immer wieder zu Klimaänderungen kommt. Deshalb denke an ein paar Worte, wie sie ein Denker 1906 schrieb: Alles ist in Bewegung wohin man sein Auge lenkt, ist alles in Fluss begriffen. Fragen der Theorie wie der Praxis schwanken, zittern, fallen um, und neue treten an ihre Stelle.

Herr Wattenhofer
Die Wirtschaft ist ein Nullsummenspiel. Wenn weniger Geld für Flugreisen ausgegeben wird, verschwindet das verfügbare Geld ja nicht einfach so. Es kann dann für andere Dinge verwendet werden. Mit entsprechenden Jobgewinnen.
Wenn dann damit vermehrt z.B. regional produzierte Lebensmittel gekauft werden, bleiben die Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region. Ebenso das Steueraufkommen. Dies ist wohl eine grössere Bereicherung als grosse Flugzeugfabriken und noch grössere Flughäfen irgendwo auf der Welt.
Grüsse

Heute fragen sich nicht wenige Leute, warum hängen so viele Menschen an den Lippen die am lautesten über den Klimawandel und deren Schuldige reden? Wo sind die Selbständigen und wo die Vernünftigen? Wieso kann CO2 so verteufelt werden, wenn niemand in der Lage ist eine Bilanz zu schaffen? Was bewegte die Wissenschaft zum Entscheid CO2 vor alle anderen Erkenntnisse zu stellen? Warum will die Klimawissenschaft die Klimafaktoren sozusagen nicht in Reihe des Einflusses präsentieren? Kann bei den komplizierten klimatischen Verhältnissen von vernünftigen Entscheiden geredet werden? Dann kann es aber auch unvernünftige Entscheide geben. Das dürfte es aber nicht, glaubt man einem Sprichwort ist die Unvernunft unheilbar. Wer sich über das Klima richtig informieren will, der braucht den richtigen Lesestoff. Alte Chroniken berichten über Wetterextreme der vergangenen Jahrhunderte. Wer daraus viel liest ist offener, wird freier und glaubt nicht mehr alles.

Die Jugend von heute vergisst, dass nur fordern und streiken kann, wer etwas leistet.

Zwar setzt sich die Jungend mit Streiks und lautstarken diktatorischen Kampfparolen fürs Klima ein und will es schützen. Leider vergessen diese aber, dass man das Klima selber nicht schützen kann (da Klima ja eine Definition aller Wetter und Temperaturereignisse über mindestens 30 Jahre in der Vergangenheit ist) also faktisch nicht schützen kann. Im Gegensatz zur Natur und Umwelt. Nur hier wo man sich aktiv einsetzen - sprich etwas leisten oder gar auf etwas verzichten muss. Hier blendet die Jungend den Umweltschutz völlig aus, weil freitags während der Schule zu streiken, einfacher und bequemer ist.

Natürlich wird man lieber mit dem SUV der Eltern zur Klimademo gefahren und man nachher Fastfood essen geht, während man mit dem Smartphone rumspielt und mit Kollegen virtuell unterhält, wo man dann mit den Eltern in den nächsten Urlaub fliegt.

Umweltschutz und der sorgfälltige Umgang mit Ressourcen fängt schon bei Kleinigkeiten an. Beispielsweise ob man sich überlegt, ein Getränk aus einer Aludose kauft und diese auch wieder ordnungsgemäss entsorgt bzw. umweltfreundlich recyclet oder wie beschrieben mal zu Fuss geht oder mit dem Fahrrad fährt oder nicht in die Ferien fliegt, sondern diese zu Hause verbringt. Hier müsste die Jugend mit besserem Beispiel voran gehen und nicht die Generationen lästern, welche unserer Jungend diesen hochwertigen Lebensstandart (Gesundheit, Wohlstand, Ernährung, Schulbildung etc.) und ein modernes Leben in der Zivilisation ermöglicht haben.

Natürlich bringen diese Einsparungen nur etwas zur Schonung der Ressourcen und Umwelt, wenn sich möglichst viele Leute beteiligen, denn es nützt nichts, wenn sich 8 Millionen Schweizer konsequent daran halten und 1.5 Milliarden Chinesen hingen nicht.

Das ein Klimawandel vorliegt, ist nicht zu bestreiten, da sich das Klima immer gewandelt und die Erde entgegen der Meinung vieler, nie an eine konstante Durchschnittstemperatur gehalten hat.

Ob hier CO2 ala Verursacher ist zweifelhaft, da dieses ein natürliches Spurengas und lediglich 0.040% der Luft ausmacht, es ist auch wichtig zu wissen, dass ein CO2-Anstieg immer nach der Temperaturerhöhung folgt (Freitsetzung von CO2 aus den Meeren, Eis und Permafrost) und nicht umgekehrt, ein höherer CO2 Anteil automatisch zu einem Temperaturanstieg führt. Sonst wären Kälteperioden oder Eiszeiten gar nicht möglich gewesen bzw. die CO2 Werte blieben identisch.

Andere Faktoren beinflussen die Erdtemperatur nachweislich mehr z.B: Wasserdampf (Wolken). Viele Einflüsse haben Auswirkungen auf unser Klima, die Aktivität der Sonne, kosmische Strahlung.

Aber CO2 eignet sich hervorragend zum besteuern, weil wir es selber in Unmengen produzieren und anders zu anderen Gasen der Mensch nicht selber produzieren kann.

Auf vielen Produkten haben wir schon versteckt eine CO2 Steuer, wo der Konsument in einem teuren Produkt bezahlen muss, aber nicht erfahren darf, wie hoch diese Steuer ist, beispielsweise bei Neuwagen.

Die ganze CO2 Theorie, Ursache und Wirkung hinkt. Der sogenannte CO2 Anteil von 0.028% einen Temperaturunterschied im sogenannten Treibhauseffekt um 33 Grad bewirkt, d.h. anstelle einer Durschnittstemperatur von -33 Grad aber 15 Grad haben. Zumal der Anstieg von 0.012% des Menschen auf 0.040% ein Grad Erderwärmung in den letzten 150 Jahren ausgelöst hat und ein weiterer Anstieg von 0.020% von 0.040% auf 0.060% eine Erderwärmung um 3 Grad bzw. irreversible Schäden (Abschmelzen der Polkappen) und Klimakollaps führen.

Auch wenn ich einige der Leserschaft mit einer einfachen Frage nerve und kein Klimaspezialist der angeblich zehntausenden Spezialisten, diese einfache Frage beantworten konnte.

Welche Temperaturen hatten wir auf der Erde, als der CO2 Anteil bei 1% lag, also bei einem 1% um die 25fache Menge von heute und Erhöhung des Faktors 81.

Herzliche Grüsse

Rolf Stüssi
Aktuar Vereine ProCo2 / GegenAllianz

Herr Stüssi

Weshalb begehen Sie immer wieder den Fehler, von Korrelation auf Kausalität zu schliessen? Nur weil es junge Leute gibt die im Fastfood Restaurant, im SUV oder im Flieger sitzen, muss es sich dabei nicht zwangsläufig um die selben Personen handeln welche sich für die Umwelt einsetzen.

Eine Kritik an der älteren Gerneration ist durchaus angebracht. Diese Genaration ist und war es, die jegliche Lebensbereiche dem Diktat des Geldes unterworfen hat. Mit den nun sichtbaren Kosequenzen. Und Ihre Beispiele eines hohen Lebensstandarts lässt sich durchaus kritisieren wie die extreme Zunahme von Medikamentenkonsum, Nahrungsmittel mit minderwertigen Füllstoffen oder Leistungsdruck in der Schule mit den bekannten Folgen.

Ja, CO2 lässt sich gut besteuern und sinnvoll, denn meistens sind grosse CO2-Emittenten auch grosse Umweltzerstörer.

Grüsse

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