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Leserbrief

Tom's Moschee

Priska Haldner,
27. Juli 2019, 02:25:15

„Up and down“ mit Tom‘s Moschee ?
Der Stadtrat Tom Leibundgut hat vor eineinhalb Jahren am Winterbergweg in Chur im Alleingang - ohne Mitwissen seiner Stadtrat-Kollegen - eine Moschee bewilligt.
Nun kann man einwenden, dass ja auch nicht jeder Parkplatz eine Bewilligung der anderen Stadträte braucht – nur betrifft diese Moschee wohl auch die Fachbereiche „Sicherheit“ und „Bildung“ - also auch die Bereiche von Stadtpräsident Urs Marti und Stadtrat Patrick Degiacomi: Denn die Sicherheit ist – wie bei der Moschee in Basel an der Friedensgasse, wo ein Teilzeit-Imam in seinen Hasspredigten dazu aufrief, „Ungläubige“ oder auch nur anders betende Muslime, nämlich solche die nicht in der Moschee beten würden, zu töten - sicher auch ein Thema. Man kann ja dabei mit vorauseilendem „Goodwill“ eines naiven Politikers einwenden, dass die Besucher dieser Moschee alle friedlich gesinnt sind und sicher nicht solches predigen… nur behauptete das auch der Imam der umstrittenen Moschee in Winterthur – selbst noch in einem Interview im Schweizer Fernsehen – und am Tag darauf wurde dann bekannt, dass diese Moschee geschlossen werden musste und ein Verfahren laufe.
Nach dem Ende-des-Ramadan-Festes war auch an der Moschee am Winterbergweg auf einmal Schluss, der Briefkasten scheinbar aufgelöst und die Türen blieben zu.
Die Oeffentlichkeit wurde nie informiert – weder über die seinerzeitige Eröffnung der Moschee, noch über die plötzliche Schliessung - und nun scheint seit einigen Wochen die Moschee zumindest teilweise wieder geöffnet zu sein.
Da es sich bei der Bewilligung für diese Moschee (noch dazu in unmittelbarer Nähe zu einer anerkannten, grösseren Moschee) nicht um irgendeine Parkplatz-Bewilligung oder eine Baubewilligung für einen Holzschuppen handelt, wäre es doch eigentlich die Pflicht des Stadtrats Tom Leibundgut, die Bevölkerung darüber zu informieren – oder zumindest seine Stadtrats-Kollegen – aber, wie Patrick Degiacomi am 21. Dezember 2018 bestätigte, hatte er von der Existenz dieser Moschee keine Ahnung – obwohl das doch auch seinen Bereich betroffen hätte, da in der angegliederten Hallal - Metzgerei vermutlich junge Moschee-Besucher ausgebildet wurden.
Weiter fragt sich, wieso der Stadtrat Tom Leibundgut nicht eine Moschee in der Laubenstrasse bewilligt hat – im Villenquartier mit grossen Gärten, wo er selber wohnt - das hätte den Moschee-Besuchern wahrscheinlich genauso gut gefallen, jedenfalls sicher mehr, als nur ein einfaches, ehemaliges Bauarbeiterhaus mit einer Aussenfläche eines Parkplatzes ohne Grün, vor allem, weil meist noch ein gemütliches, spätabendliches draussen Zusammensitzen die Moscheebesuche abschliesst...

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