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Leserbrief

Geduldige Wissenschaftler und besonnene Politik sind gefragt

Max Matt,
26. Juli 2019, 12:55:54

120 Jahre Temperaturaufzeichnungen
Temperauraufzeichnungen von etwa 120 Jahren zeigen eine interessante Skala. Daraus ist ersichtlich, dass sich die mittleren Julitemperaturen im Bereich von Zehntelsgrad nach unten und nach oben veränderten. Die Wissenschaft stellt während dieser Periode eine globale Erwärmung von etwa 0,7 bis 0,8 Grad C fest. Wenn auch heute an manchen Tagen im Sommer die Temperatur überschiesst, so muss das nicht automatisch heissen, für alle Zeiten verschiebe sich das Monatsmittel nach oben. In 40 Jahren wird man darüber mehr wissen. Was ist also gefragt? – Nichts als geduldige, forschende Wissenschaftler und eine besonnene Politik. Man nehme von Klimaschwankungen nur ein Beispiel; die Erwärmung der Arktis setzte 1918/19 ein und erreichte im August 1937 den Höhepunkt. Das Meer um Spitzbergen war völlig eisfrei. Jahre danach setzte eine Abkühlung ein und das Eis reichte weit in den Süden. Unter anderem waren davon nicht wenige Wissenschaftler überrascht. Was sogar als kommende Eiszeit gedeutet wurde. Es ist wahr, was über das Klima der Zukunft gesagt wird hat einen wissenschaftlichen Hintergrund, was aber nicht heisst, dass Irrtümer ausgeschlossen sind. Da ist die Ausdrucksweise der Wissenschaft zum Klimawandel vielsagend: „Wir sagen nicht das Klima voraus, sondern geben Entwicklungsmöglichkeiten des Klimas für die Zukunft“. Max Matt, Altstätten SG

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Lieber Herr Schulthess

Ich weiss, Sie mögen keine Kritik und keinen Sachverstand. Im Jahre 1800 lag die Weltbevölkerung ca. bei 1 Milliarde, mitte 1850 waren es ein paar hundert Millionen mehr und 1927 waren es bereits 2 Milliarden und im 2011 waren es bereits über 7 Milliarden und heute sind wir ja bald bei 8 Milliarden Menschen auf unserem Planeten.

Das früher viel abgeholzt wurde stimmt, aber nie in diesen Ausmassen zur Zeit des zweiten Weltkrieges und nachher vorallem der tropische Regenwald.

Dennoch ist ihre Annahme ist schon falsch, da seit 1900 5 Milliarden mehr Menschen sowie entsprechenden Nutztiere auf der Welt sind und entsprechend seit 1920-1930 der Verbrennungsmotor verbreitet wurde und entsprechend fossile Brennstoffe verbrauchen und für praktisch alles in unserer modernen Zivilisation verwenden.

Betrachten wir die Situation heute in den Medien, jeden Tag meldeten Meteo Swiss und andere Wetterstationen neue Hitzerekorde, gestern im SRF1 ein sehr interessantes Gespräch, dass diese Hitzerekorde nach unten korrigiert werden mussten, teilweise um 1.5 Grad. Also im Jahr 1850 als man die Wetter und Temperaturdaten aufzeichnete waren die so exakt, dass wir es heute mit mehr Messstationen und genauerer Technik nicht fertig bringen (sehen Sie das selbe mit der Mondlandung, mit alter Technik war es möglich, mit neuster Technik nicht ;-)

Weiter wird nicht über die massiven Waldbrände in Russland berichtet, wo eine Fläche so gross wie Belgien niedergebrannt ist. Abholzung von riesigen Flächen der Regenwälder hat zwangsläufig Auswirkungen auf das Klima.

Natürlich wurde gerade von den Anhänger des menschengemachten Klimawandels diese Studio so verbreitet, dass 97% der Wissenschaftler sich einig sind.

Meiner Meinung ist, dass CO2 nicht der Verursacher der Klimaschwankungen sein kann, da eine Erhöhung von 280 auf 400 CO2-Teilchen auf 1‘000‘000 Luftteilchen in den mathematischen Gleichungen wenig Einfluss.

Wenn man aber bedenkt, welche Temperaturen wir im Erdinnern haben wie sich die Aktivität der Sonne oder kosmische Einflüsse auf unsere Stromversorgung auswirken, sogenannte Blackouts, so muss man die Theorie mit CO2 überdenken.

Zumal kein Klimawissenschaftler Ihnen die Frage beantworten kann, welche Temperaturen wir auf der Erde hatten, als wir 25 mal mehr CO2 als jetzt bzw. einen Anstieg des CO2s um Faktor 81 hatten.

Alle angeschriebenen Klimawissenschaftlern können oder wollen diese einzelne einfache Frage nicht beantworten.

Jean-Marrie Zogg

Bevor Sie wie die Klimareligion Panik verbreiten und den Weltuntergang beschwören, wir haben ja nur noch bis 2030 Zeit, dann geht die Welt unter.

Wäre es vorher nicht einfach, dass Sie mir oder einer der zehntausenden Wissenschaftler aus dem Bereich Klima (Vollprofis) mir die ganz einfache und simple Frage beantworten würden, welche Temperaturen wir hatten als nachweislich 1% CO2 also 25 mal mehr als jetzt mit 0.04 und Anstieg um Faktor 81.

Übrigens:
Wissen ist Macht! Wenn Sie sich jeweils auf die 97% berufen, dann dann sollten Sie wissen, woher die Studio kommt und wer diese geschrieben hat, dass man auf die 97% kommt.

Ich erkläre Ihnen gerne wie die Zahl der 97% zusammengekommen ist und darüber sollte man echt mal etwas nachdenken, bevor man sich darauf beruft.

Tatsächlich wären auch 100 Prozent Einhelligkeit noch kein Beweis, sondern in Anbetracht der komplexen Materie eher ein Alarmsignal. In den 1980er Jahren waren sich auch alle einig, dass der Wald wegen der menschlichen Abgase stirbt. Die Emissionen sind seither weiss Gott nicht weniger geworden, doch dem Wald geht es besser denn je, auch flächenmässig wächst er Jahr um Jahr. Vom Waldsterben redet heute kein Mensch mehr.

Doch wie kamen die 97 Prozent bezüglich des Klimawandels überhaupt zustande? Und vor allem: Wie lautet dieser angebliche Konsens denn genau?

2013 wertete ein Team unter der Leitung des australischen Kognitionswissenschaftlers John Cook die Zusammenfassungen (Abstracts) von 12 000 wissenschaftlichen Publikationen aus 1980 Zeitschriften aus, die die Stichwörter «Klimawandel» oder «Klimaerwärmung» enthielten. Die erfassten Fachartikel wurden in acht Kategorien unterteilt :

a) Die Klimaerwärmung ist hauptsächlich durch Menschen verursacht.

b) Der Mensch ist an der Klimaerwärmung beteiligt.

c) Die Studie nimmt Bezug auf eine menschenverursachte Erwärmung.

d) Es wird keine Aussage zur menschengemachten Klimaerwärmung gemacht.

e) Die Rolle des Menschen wird erwähnt, es werden aber keine Schlüsse gezogen.

f) Der Mensch hat einen unbedeutenden Einfluss auf die Klimaerwärmung.

g) Der Einfluss des Menschen auf die Klimaerwärmung ist nicht nachweisbar.

h) Die menschengemachten CO2-Emissionen sind vernachlässigbar.

In der Auswertung wurden die Artikel der Kategorien a bis c als «Zustimmung» gewertet, f bis h galten als «Ablehnung». Die Kategorien d und e, denen man zwei Drittel der Arbeiten zuordnete, wurden als irrelevant eliminiert.

Durch diesen statistischen Trick wurden aus den 32,6 Prozent, die den Kategorien a bis c entsprachen, plötzlich 97 Prozent «Zustimmung».

Man hätte aus der Studie ebenso gut schliessen können: «66,4 Prozent der Klimawissenschaftler wollen sich bezüglich des menschlichen Einflusses auf das Klima nicht festlegen.»

That's fakt

Haben Sie den Artikel selbst gelesen oder kopieren sie bloß die Interpretation von jemandem, der den Artikel (vielleicht) gelesen hat? Es gibt neben dem von Ihren erwähnten Artikel mehrere Studien, die zum gleichen Schluss kamen. Ich empfehle eine Google Scholar Suche mit den Stichworten SCIENTIFIC CONSENSUS CLIMATE CHANGE. Doran und Zimmerman (Universität von Illinois, Chicago) z.B., die 10300 Geowissenschaftler befragten, fanden zudem, dass die Zustimmung umso grösser war, je mehr die Befragten vom Klima verstanden. Das Umgekehrte stimmt natürlich auch.
Der Weltklimabericht hat auch das Problem, dass der grösste Teiler derer, die den menschangemachten Klimawandel ablehnen, nie die Mühe gemacht haben ihn zu lesen. So entstehen dann eben alternative Fakten, die von Unkritischen kopiert und weitergegeben werden; dazu wurden sie ja auch produziert. Hätten Sie ihn gelesen, würden Sie z.B. sehen, dass der grösste Teil des globalen CO2 Ausstosses zwischen 1850-1900 von der Forstwirtschaft und anderer Landnutzung verursacht wurde und nicht von Verbrennungsmotoren (und Beton), und dass die grossen Veränderungen in den 1950-Jahren begannen. Für interessierte Laien empfehle ich den Synthesebericht von 143 Seiten, den es auf Deutsch gibt (https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/02/IPCC-AR5_SYR_barrierefr…).
PS. Fakt schreibt man im Englischen mit c.

Vielleicht wird uns und Herr Matt der Klimawandel im Norden nicht so hart treffen wie heute schon südliche Regionen. Der Klimawandel wird besonders arme Länder treffen. Sie werden bei Ernteausfällen durch ausbleibende Niederschläge nicht wie die reichen Länder in der Lage sein Nahrungsmittel anderswo zu beschaffen. Dies ist heute schon der Fall: In Somalia, das in den letzten Jahren immer wieder von einer extremen Trockenheit betroffen wurde, konnte die Bevölkerung oft nicht mit Nahrungsmitteln versorgt werden. Ein grosser Teil der Bevölkerung ist ständig unterernährt. Der Bürgerkrieg erschwerte dem Welternährungsprogramm und anderen Organisationen oft Hilfslieferungen in die betroffenen ländlichen Gebiete zu transportieren.

Nicht gross beachtet bei uns war, dass schon in der Hungersnot des Jahres 2011 in Ostafrika nach Angaben der UNO allein in Somalia 260'000 Menschen umgekommen sind. Heute sind in Somalia 4,5 Millionen Menschen von der Trockenheit betroffen. Sie sind auf Hilfe angewiesen. Die UNO hat deshalb aufgerufen Somalia zu helfen, um eine Katstrophe abzuwenden. Die Organisation der Vereinten Nationen für die Koordinierung der humanitären Angelegenheiten benötigt 710 Millionen Dollar, um auf die Krise in Somalia zu reagieren. wie der Vertreter der UNO für die Koordinierung der humanitären Hilfe in Somalia am 20. Mai 2019 in Mogadischu informierte. Auch die Schweizer Organisation Swisso Kalmo die seit Jahren in Somalia auf dem medizinischen Sektor tätig, versucht unterernährten Kindern, Frauen und Männern in ihrem Ambulatorium in Merka zu helfen.

Infos zu Swisso Kalmo unter: www.swisso-kalmo.ch

Herr Matt, es wäre Zeit, wenn Sie sich den wahren Fakten beugen würden.

" Diese Woche wurde eine grosse wissenschaftliche Studie der Universität Bern präsentiert:

Klima erwärmt sich so schnell wie nie in den letzten 2000 Jahren

Im Unterschied zu vorindustriellen Klimaschwankungen erfolgt die gegenwärtige, vom Menschen verursachte Klimaerwärmung auf der ganzen Welt gleichzeitig. Zudem ist die Geschwindigkeit der globalen Erwärmung so gross wie nie seit mindestens 2000 Jahren. Das zeigen zwei Studien der Universität Bern. "
Quelle: https://www.unibe.ch/aktuell/medien/media_relations/medienmitteilungen/…

Jean-Marrie Zogg

Das der Klimawandel stattfindet, ist auch nicht zu bestreiten, weil sich das Klima laufend verändert.

Die Frage ist hier, ist der Mensch dafür verantwortlich?
Trägt der Anstieg des CO2 von 0.028% auf 0.040% zu einem Grad Erderwärmung bei und dies seit 1850, wo noch kein Verbrennungsmotor und keine Industrialisierung stattgefunden hat?

Klimaschutz, ist schon die erste Ironie im Wort selber., da man das Klima kann man nicht schützen kann. Klima eine Definition vom Durchschnitt sämtlicher Temperaturen und Wetterereignissen über mindestens 30 Jahre ist.

Was man schützen kann ist die Natur und die Umwelt.

Hier muss jeder selber bei sich anfangen. Wenn ich sehe, dass unserer Jungend von den Medien und den angeblichen 97% der Wissenschaftlern so eine Theorie suggeriert wird. Zu ironischen Klimastreiks aufruft, aber dann doch gerne nach den anstrengenden Klimastreiks an den Freitagen in die wohlverdienten Ferien fliegt und die angenehmen Dinge der modernen Zivilisation nutzt (Internet, Smartphone, Verpackung aus Plastik, Einweggegenstände, öffentlicher Verkehr, Importe von Kleidung und Nahrungsmitteln aus Fernost, etc).

Hier liegt die Verantwortung bei jedem einzelnen.
Die Umwelt kann man schützen, aber nicht die Dummheit der Menschen.

Herrn Dr. Neukom vom Oeschger-Zentrum für Klimaforschung einem der 97% der Wissenschaftler welche diese die CO2-Theorie vertreten, habe ich natürlich wie Ihnen die Frage gestellt, welche Temperaturen bei einem CO2 Anteil von 0.6% bzw. 1% geherrscht haben.

Ich kann Ihnen schon jetzt sagen, dass zu 100%iger Sicherheit sagen, dass diese Frage wie von den anderen 97% der Wissenschaftler nicht beantwortet wird oder beantwortet werden kann.

Zur Kleinen Eiszeit
Die internationalen Klimastudien mit Beteiligung der Universität Bern, die letzte Woche bekannt wurden und in Tageszeitdung kommentiert werden, steht u. a. Eindrückliches über die Gletscher. Die Kleine Eiszeit begann um 1350 und endete etwa um 1850.
„Es ist vermutlich einer Reihe von Vulkanausbrüchen am anderen Ende der Welt zu verdanken, so heisst es in der Studie, dass die Gletscher nicht schon früher einem wärmeren Klima ausgesetzt waren. Vulkanausbrüche waren wahrscheinlich verantwortlich für jahrelange Abkühlphasen. Historische Quellen belegen, dass Kälteeinbrüche z. B. ab Mitte des 16. Jahrhunderts in Europa zu Missernten und Hungersnöte führten“.
Für einmal sei der heutige CO2 Anteil der Luft ausseracht gelassen und mache sich Gedanken zum wärmeren Klima vor den Vulkanausbrüchen.
Welche Ursachen für ein wärmeres Klima vor den Vulkanausbrüchen verantwortlich waren kann nicht mehr beantwortet werden. Hingegen über das CO2 weiss man mehr. Die Wissenschaft sagte schon öfters in früherer Zeit war der CO2 Anteil der Luft nachweislich viel tiefer als heute. Also konnte am wärmeren Klima CO2 nicht schuld sein. So ergibt sich zur heutigen CO2 Theorie eine Diskrepanz, die nicht zu übersehen ist Dort heisst es; mehr CO2 bedeutet eine Erwärmung, weniger CO2 eine Temperaturabsenkung. Also mussten damals für das wärmere Klima andere Faktoren verantwortlich gewesen sein, als das CO2.
Max Matt, Altstätten

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