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Leserbrief

Rütlirapport vor 79 Jahren

Alban Clematide,
21. Juli 2019, 20:05:27

Sehr geehrte Redaktion

Beiliegend sende ich Ihnen einen Bericht/Leserbrief zum 79sten Jubiläum vom Rütlirapport (General Guisan) für Ihre Zeitung.

Danke, wenn Sie meinen Bericht in den nächsten drei Tagen, vor dem 25. Juli abdrucken könnten, denn der 25. Juli 1940 wäre das Datum vom ominösen Rütlirapport.

Beste Grüsse Alban Clematide

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Text wie folgt: (auch angehängt als Pdf und normale Datei)

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Vor 79 Jahren, am Donnerstag, 25. Juli 1940
. . . . lud General Guisan 485 Offiziere zum Rütlirapport ein.
Einen Monat früher, am 25. Juni 1940 wurde der deutsch-französische Waffenstillstand unterzeichnet.
Nordfrankreich mit Paris blieb von den Deutschen besetzt. Der südliche Teil Frankreichs erhielt mit Marschall Pétain in Vichy eine Marionettenregierung,
die von den Deutschen abhängig war.
Und wie war es in der die Schweiz?
Wie war das 1940 als wir von einem österreichischen Kunst-Maler aus dem Norden bedroht wurden?

Am 14./15. Mai 1940 - Die Schweiz am Ende?

In der Nacht vom 14. auf den 15. Mai 1940 rechnete die schweizerische Armeeführung mit dem Angriff der Nazis. «Seit heute früh», schrieb Major Barbey in sein Tagebuch, «mehren sich die Nachrichten und Gerüchte der verschiedensten Herkunft, die sich alle auf die gleiche Formel bringen lassen: ‹Es ist heute Nacht zwischen zwei und vier Uhr.› Ich habe meinen Offizierskoffer gepackt.» Bernard Barbey war Chef des persönlichen Stabes von General Henri Guisan, dem Oberbefehlshaber der Schweizer Armee im Zweiten Weltkrieg.
Einige Tage zuvor, am 10. Mai 1940, war die Wehrmacht in den Niederlanden und Belgien eingebrochen. Mit unheimlichem Druck hatten die deutschen Panzer ihren Gegner vor sich her getrieben, bald drangen sie in Frankreich ein. Die Schweiz hatte schon einen Tag nach Beginn der Offensive im Westen ihre Armee erneut vollständig mobilisiert, am Pfingstsamstag, den 11. Mai, einem besonders schönen, sonnigen Frühlingstag. 450 000 Mann Kampftruppen, 250 000 Hilfsdienstpflichtigel standen im Feld. «Unsere Armee ist bereit, ihre Pflicht an allen Grenzen zu erfüllen», schrieb General Guisan an alle Soldaten. «Mit der letzten Energie wird sie die Freiheit unseres Landes verteidigen gegen jeden Angreifer, wer es auch sei. Wir werden alle, wenn es sein muss, uns für unsere Kinder und für die Zukunft unseres schönen Vaterlandes opfern.»
Der damals sehr schwächelnde und ängstliche Bundesrat Marcel Pillet-Golaz hielt am 25. Juni 1940 seine berüchtigte Rede am Radio, in der er seine Sympathien für nationalsozialistische Ideen durchblicken liess und von der Bevölkerung eine „innere Wiedergeburt“ forderte. Sie trug ihm den Vorwurf der vorauseilenden Anpassung an Deutschland ein. Österreich lässt grüssen . . . sie liessen sich ohne Kampf ins dritte Reich 1939 sanft eingliedern und einbetten.
Unser General Henri Guisan, versammelte genau nach dieser paralysierenden, lähmenden Radioansprache von Pille-Gollaz, am 25. Juli 1940, 485 Offiziere auf der Rütliwiese. Er wollte die Truppe und das Volk wieder aufrichten und tat das auch, indem er die Truppe und die Bevölkerung genau aufklärte, was er zu tun gedenke.
Nun die Worte des Generals, in Form eines Tagesbefehls - am 25. Juli 1940:
"Ich erinnere an die hohe Pflicht des Soldaten, an Ort und Stelle erbittert Widerstand zu leisten. Solang ein Mann noch eine Patrone hat oder sich seiner blanken Waffe noch zu bedienen vermag, ergibt er sich nicht. Damit weiss jeder, was ich von ihm erwarte und was sein einziger Gedanke sei: bereit zu sein, das Leben einzusetzen, dort, wo ihn die Pflicht hin gerufen hat."
Und wie sieht es heute aus, wo wir „nur„ von der EU umzingelt sind? Kann die Schweiz auch heute noch Widerstand leisten? Es ist heute nicht so dramatisch, wie damals. Aber EU-Leute machen gewaltigen Druck auf die Politiker, welche zum Teil sehr schwächeln! Wir haben viele Angsthasen, Feiglinge und Waschlappen, die die Schweiz schon aufgegeben haben.
Wir haben heute, wie damals viele Anpasser, Zauderer, Vidkun Quislinge und grosse Angsthasen, welche vor dem Feind Adolf erstarrten und vor der EU auf die Knie fallen.
Widerstand statt Anpassung
Der General Henri Guisan , Oberbefehlshaber der Schweizer Armee, klärte damals in einer kurzen, prägnanten Rede am 25. Juli 1940 (vor 79 Jahren) die schleierhaften, nebulösen und undeutlichen Ansichten des Bundesrates und teilweise der ängstlichen Politikerklasse.
Denn es gab vieles, das an eine Angleichung an Hitlers Deutschland hindeutete;
Denn die Rede des Bundespräsidenten Pilet Golaz am Radio war mit verschleierten Worte gespickt;
Mit biblischen Ausdrücken verkappt, aber deutlich genug, riet er dem Schweizervolk, sich Hitlers Macht nicht länger zu widersetzen: Der Zeitpunkt der inneren Wiedergeburt ist gekommen. Jeder von uns muss den alten Menschen ablegen. Die Ereignisse marschieren schnell; man muss sich ihrem Rhythmus anpassen.
Pilet Golaz erwähnte die Armee nicht und vermied das Wort Demokratie. Hingegen brauchte er das Wort „Führer“; „Eidgenossen, an euch ist es, nun der Regierung zu folgen, als einem sicheren und hingebenden Führer, der seine Entscheidungen nicht immer wird erklären, erläutern und begründen können.“
Die Schweizer Zeitungen gaben sich schockiert, die linke Presse brach in einem Protestschrei aus und das Volk war irritiert. Vor allem, als wenige Tage später fast die halbe Armee entlassen wurde.
Es gab angesehene Persönlichkeiten, welche die Ansichten des Bundesrates teilten, man müsse mit Bedacht alles unterlassen, was Hitler „reizen“ könnte.
Zweihundert Leute - führende Politiker, hohe Beamte und Offiziere verlangten in einer Eingabe an die oberste Behörde, dass jedem der Mund gestopft werde, der zum Widerstand auffordere. Einzelne Politiker waren sogar geneigt, den Rat des deutschen Aussenministers Ribbentrop zu befolgen und General und Armee nach Hause zu schicken.
Andererseits schufen unbeugsame Offiziere und weitsichtige Männer des öffentlichen Lebens heimliche Widerstandsgruppen mit eigenem Nachrichtendienst und eiserner Entschlossenheit, im Notfall auch gegen die Befehle des Bundesrats und des Generals zu handeln, wenn diese schwach werden und sich ergeben sollten. Man wusste auch hinter vorgehaltener Hand, dass im äussersten Notfall General Guisan den gesamten Bundesrat und einige anpasserischen Politiker, Unternehmer und Frontisten, „Fröntler“ etc. verhaften würden. Es kam zum Glück ganz anders und Adolf (Gröfaz) brauchte die Armee dringend für den Russlandfeldzug, und wollte die Schweiz „das Stachelschwein) auf dem Rückzug einnehmen.
Mein Vater Angelo Clematide erzählte mir; als er eines Tages Militär-Urlaub hatte und aus Ramsen SH heimkam, sah er durch ein offenes Fenster in eine Amriswiler Wohnung hinein, an der Wand hing das Bild von Adolf Hitler!? Sie können sich selber dazu etwas denken oder sich ausmalen.
Was würde unser General selig heute tun, vor den sehr drängenden EU Kommissions-Präsidenten Juncker und seinen stolzen Lakaien?
Juncker: „die Schweiz ist eine Geostrategisches Unding“, Manfred Weber gescheiterter Ex-Favorit „die störrische Schweiz“ gegen die Schweiz müssen wir „andere Saiten aufziehen“ weil das Rahmenabkommen noch nicht unterschrieben ist. Johannes Hahn, EU-Kommissar aus Österreich, die Schweiz brauche dringend „einen Warnschuss vor den Bug“. Sein Kollege Hahns Michael Matthiessen, EU Botschafter in Bern, doppelte drohend nach „Wenn ihr nicht am Tisch sitzt, kommt ihr auf die Speisekarte,“
Klarer und erpresserischer gehst nicht mehr! Wacht auf liebe Schweizerbürger und Schweizer-Bürgerinnen.
Kritik und Feedback ist sehr erwünscht und nötig

Alban Clematide-Straub
Finanzconsulter
Egge 5
8372 Wiezikon b. Sirnach
alban@clematide.ch

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Zum Artikel: Rütlirapport

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Im Rückblick wie zum Ausblick bemerkenswerte Gedanken.
Unser Platz im kommenden Staatengebilde (Abschrift aus Original des Organs der Schweizerischen Privatbahnen, Herbst 1940)

Unsern Platz im kommenden europäischen Staatengebilde sichern wir uns bestimmt nicht durch die Schaffung einer vollständig neuen Ideologie. Wir müssen vielmehr mit dem Nachweis nützlicher Arbeit, die wir zum Segen nicht nur unserer Gemeinschaft, sondern der internationalen Gemeinschaft vollbringen, unsere künftige Daseinsberechtigung dokumentieren. Die Bedingungen für diese Arbeit erscheinen allerdings schwierige denn je, aber soll sie deshalb nicht gleichwohl angepackt werden? Ich glaube nicht, dass unser Arbeitsmarkt und unsere Wirtschaft vornehmlich durch die Ausführung grosser öffentlicher Arbeiten geregelt werden kann. Die bleibenden Grundlagen, auf denen sich unsere Arbeit aufbauen muss, sind und bleiben die LANDWIRTSCHAFT, die AUSFUHR, der FREMDENVERKEHR. Was die Entwicklung der beiden letzten Gruppen betrifft, müssen wir uns unsern Platz im neuen Europa so rasch als möglich schaffen und ich vermute, dass in dieser neuen Ordnung die Nachfrage nach Produktion und der Güteraustausch so bedeutend sein wird, dass wir mit der Zeit eine Aera der Prosperität erwarten können. (Dr. P. ROSSY, Generaldirektor der Schweiz. Nationalbank Bern)

Ja, diese Zeilen sollten heute viele Leute lesen. Nur denke ich , dass sie nicht in den Massenmedien erscheinen werden. Wir haben heute genau die gleiche Situation wie im Juli 1940. Viel zu viele Politiker und weitere einflussreiche Kreise möchten die Schweiz auflösen und in der EU oder einer neuen Weltordnung auflösen. Grenzen stören scheinbar. Dabei weiss jedes Volk selbst am Besten wie es seine Dinge handhaben will. Da braucht es keine Zentralregierung für den ganzen Kontinent.
Hansruedi Kohler