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Leserbrief

Globaler Klimastreik

Selina Arquint,
22. Mai 2019, 22:09:08

Eine Welt voller Lösungen

Wir wachsen in einer Welt auf, die von Problemen beherrscht ist. Bereits als Kind erfahren wir jeden Tag von Umweltkatastrophen und Kriegen. Mit der Zeit nehmen wir diese Dinge kaum mehr wahr. Wir glauben, dass Leid zum Leben dazugehört. Dass wir nichts dagegen unternehmen können.
Dann beginnen wir zu warten –auf jemanden, der uns helfen kann, darauf, dass sich die Dinge von selbst wieder bessern.

Ich bin jetzt sechzehn Jahre alt. Und gerade wir Jugendlichen fürchten uns auch vor der Zukunft. Wir sind die Generation, welche die Auswirkungen der Klimakrise spüren wird. Wir lernen in der Schule, dass der Klimawandel immer schneller voranschreitet, dass die Schweizer Gletscher schmelzen. Nur was wir dagegen tun können, das lernen wir kaum.
Das alles ist nicht neu für uns.

Unsere Ängste sind begründet: Wenn wir den Permafrost, unsere Gletscher und zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bewahren wollen, müssen wir unbedingt verhindern, dass sich die Erde um mehr als 1.5 Grad erwärmt. Momentan steuern wir auf 2.5 bis 4 Grad Erwärmung und somit direkt auf die Krise zu.
Doch das alles ist doch nicht neu für uns?

Kinder und Jugendliche sollten nicht in einer Welt voller Problemen aufwachsen, sondern in einer Welt voller Lösungen. Denn Lösungen existieren.

Vieles müssen die Politik, der Staat und die Gesellschaft als Kollektiv lösen. Mit Greta Thunberg ist eine Bewegung entstanden. Auf der ganzen Erde treffen sich Menschen und suchen gemeinsam nach neuen Wegen.
Und doch beginnt auch alles bei uns zuhause, mit einem Bewusstsein für unsere Ernährung, einem Bewusstsein dafür, wie wir reisen, was wir konsumieren und wie wir mit anderen umgehen. Und es beginnt auch einfach bei der Erkenntnis, dass wir und die Erde nicht zwei verschiedene Teile sind, die irgendwie miteinander auskommen müssen, sondern dass wir zur Erde gehören und dass wir alles, was wir ihr zufügen, unvermeidbar auch uns selber antun.

Wir laden alle herzlich an den Globalen Klimastreik am 24.05, 16.45 auf dem Bahnhofplatz in Chur ein.

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Liebe Selina

Finde es ganz toll, dass ihr Jungen etwas streiken und protestieren möchtet, was man nicht ändern kann.
Klimaveränderungen gab es immer und ein natürlicher Klimawandel nichts mit CO2 zu tun.
Selbst Experten verstehen das Klima nicht, die Jahre lang dran forschen, so wird es auch nicht eine 16 Jährige Schwedin, Du oder ich verstehen. Hier solltest du mal dich interessieren, welche Firmen hinter Greta stehen und wie diese vermarket, bzw. Greta und ihr vorgeführt werdet.

Wir haben momentan ca. 0.038-0.040% CO2 in der Luft, CO2 ein schwaches und natürliches Treibhausgas, also in gut 70-80 Jahren seit wir Öl- und Gasverbrennen hat sich dieser Wert von 0.028 auf 0.038% verändert und soll für 1 Grad Erderwärmung verantwortlich sein?

Luft enthält gerade einmal 0,04% CO2. Das entspricht genau einem CO2-Molekül auf ca. 2‘630 andere Gasmoleküle bzw. 380 CO2-Teilchen auf 1‘000‘000 Luftteilchen. CO2 wird für die Photosynthese benötigt, ohne die es kein Leben in der jetzigen Form gäbe. CO2 ist eines der Treibhausgase, von denen aber Wasserdampf das mit Abstand wichtigste ist. Durch die ungebremste Vermehrung des Menschen ist der CO2-Anteil in der Luft von 0.028% auf 0.04% gestiegen. Aber ist das der Grund für die geringfügige Klimaerwärmung im letzten Jahrhundert um durchschnittlich ca. 1 Grad Celsius?

Natürliche Klimaveränderungen hat es schon vor der Industrialisierung gegeben. In Europa herrschte mehrmals subtropisches Klima mit Regenwald und wiederum arktische Temperaturen mit Eis und Schnee. Die Römer marschierten in Sandalen über die Alpen nach Germanien. Im Mittelalter war es wärmer als heute – Grönland war ein «grünes Land». Die Gletscher schmelzen schon seit 1800. Natürliche Faktoren, welche das Klima nachweislich beeinflussen, sind in erster Linie die Sonnenaktivität und der Natur selber zuzuordnen. Natürlich tragen Faktoren wie Abholzung der Wälder, Verbauung der Landschaften zur zusätzlichen Verstärkung dieser Faktoren bei, dies hat aber mit dem lebenswichtigen und natürlichen CO2 nichts zu tun, welches die Natur und wir Menschen selber produzieren.

Weiter ist der Weltklimarat (IPCC) keine wissenschaftliche, sondern eine politische Organisation mit entsprechender Agenda. Dies wird man in den nächsten Jahren an neuen Steuern feststellen können, die aber am Klima selber nichts ändern. Viele anerkannte Wissenschaftler widersprechen den alarmistischen Prognosen des IPCC, darunter der Atmosphärenforscher Richard Lindzen vom MIT, die Physik-Nobelpreisträger Ivar Giaever und Robert Laughlin, 74 Nobelpreisträger im «Heidelberger Appell» und 31‘000 Wissenschaftler in der «Orgon-Petition». In der Schweiz Markus Häring («Sündenbock CO2»), Prof. F. K. Reinhart, Physiker aus Lausanne und in Österreich Prof. Gernot Patzelt, Glaziologe, um nur einige wenige namhafte Beispiele anzuführen.

Wenn die Schweiz wie von den «Grünen» wie auch Lisa Hämmerli gefordert den CO2-Ausstoss auf netto Null reduziert, dann zerstört das die Grundlagen der modernen menschlichen Zivilisation, hat aber auf das Klima überhaupt keinen Einfluss. Auch wenn man die alarmistischen Prognosen des IPCC zur Grundlage nimmt, errechnet sich der Effekt auf Null Komma Null Null Null Null eins, oder in Zahlen 0.00001 Grad pro Jahr. Das sollte zu denken geben.

Klima ist definiert als der Durchschnitt aller Wetterereignisse über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren. Alles, was auf das Wetter irgendwie Einfluss hat, beeinflusst damit auch das Klima. Das heisst, CO2 kann nur dann überhaupt einen Einfluss auf das Klima ausüben, wenn es zunächst einmal das Wettergeschehen nachweislich und wissenschaftlich messbar beeinflussen kann. Frau Hämmerli gibt selbst in Ihrem Leserbrief zu, dass dies nicht wissenschaftlich bewiesen ist.

Kohlendioxyd kurz CO2 ein natürlicher und lebenswichtiger Bestandteil der Luft ist, ansonsten ist das Leben auf unserer Erde in dieser Form nicht möglich. Pflanzen und Bäume benötigen CO2 um den für uns lebenswichtigen Sauerstoff mittels Fotosynthese zu produzieren. Der Anteil an CO2 in unser Atmosphäre beträgt 0.038%, 78.084% ist Stickstoff N2 und 20.946% ist Sauerstoff O2, 0.934% ist Argon, der Rest sind andere Edelgase wie Helium etc. 96% des CO2 in unserer Atmosphäre sind natürlichen Ursprungs, d.h. von der Natur selber, 4% vom Menschen gemacht.

Dabei ist wichtig zu wissen, dass CO2 für uns alle lebenswichtig ist. Sinkt der CO2-Wert rein theoretisch unter 0.015% (150 ppm), beginnt die Pflanzenwelt, die Bäume und ganze Vegetation abzusterben, somit auch alles übrige Leben auf der Erde! Seitens der Medien wird verschwiegen, dass die Auswirkungen von CO2 auf den angeblich von Menschen gemachten Klimawandel unter Wissenschaftler umstritten ist. Es gab in der Erdgeschichte nachweislich laufend Wärme- und Kälteperioden.

Ganz wichtig!
Der Anstieg des CO2 erfolgte jedoch immer verspätet in den Wärmeperioden, indem CO2 aus dem natürlichen Klimawandel freigesetzt wurde und nicht in der verbreiteten Theorie, dass zuerst freigesetztes CO2 zur Erderwärmung bzw. Klimawandel führt. Die Tatsache ist, dass nach den Wärmphasen und erhöhtem CO2 Gehalt das Klima sich wieder abkühlte und Eiszeiten zur Folge hatte.

Selbst eine Reduktion des CO2-Ausstosses der ganzen Schweiz auf Null, eine Reduktion des Welt-Gesamtausstoss um nur 1 Promille (d.h 0.001%) bedeuten würde. Also rein theoretisch Null komma Null-Effekt auf das Klima hätte, sogar wenn die alarmistischen Szenarien zutreffen würden. Das Klima hat sich in der Erdgeschichte laufend verändert, die Herausforderung für die Menschen wird sein, sich anzupassen. Die Natur hat dies in ihrer Geschichte mehrmals eindrücklich bewiesen.

Liebe Selina, die Natur braucht den Menschen nicht, aber wir Menschen die Natur.

Teure und unnützen CO2 Zertifikaten sowie ferngesteuerten Klimademos von Jugendlichen, tragen nichts zur Veränderung des natürlichen Klimawandels , sondern füller nur dubiose und gigantische Kassen.

Würde hier mal darüber nachdenken.

Machen wir Menschen das Klima, wohl kaum?
Ein Fachbuch von 1973 berichtet in einer klaren Sprache über Klimaschwankungen in Nordwesteuropa. Solche Fachbücher sind wertvolle Diskussionsgrundlagen auch für Mitteleuropa. In Nordwesteuropa war das Klima um 400 v. Chr. ziemlich mild, im Mittelalter kühler und feuchter als heute. Im 12. Jahrhundert wuchsen Weintrauben sogar in England; im 17. und 18. Jahrhundert verschlechterte sich das Klima wieder, was zum Beispiel in Schottland viele Bauern zum Aufgeben der Landwirtschaft zwang und Hungersnöte verursachte.
Während der letzten hundert Jahre haben sich in Grossbritannien einige Klimaschwankungen feststellen lassen. 1880 bis 1900 gab es dort 14 strenge Winter, 1900 bis 1940 nur zwei (1917 und 1929). Diese 40 Jahre weisen überhaupt ein merklich milderes Klima auf, als es heute beobachtet wird. Seit 1940 scheinen die Winter wieder strenger zu werden. 1947 war in England der strengste seit 100 Jahren, 1963 sogar der strengste in 200 Jahren.
1967/68 dehnte sich das arktische Eis so weit nach Süden aus wie nie seit 1940. Ob dies nun ein Hinweis auf eine kommende Eiszeit ist oder nur eine kurzfristige Schwankung, kann noch nicht gesagt werden. So milde Winter wie zwischen 1900 und 1940 scheinen aber für die nächsten Jahre nicht wahrscheinlich.
Wer die oben stehenden Klimaschwankungen gelesen hat, wird sich ernsthaft fragen müssen, was ist heute (2019) an den Informationen über einen Klimawandel wahr und was ist Suggestion? Wie ist es möglich, dass Menschen aus allen Lagern mit nur zwei Wörtern „CO2 und Klimawandel“ so aus der Fassung gebracht werden können? Diese auf schnelle Art Menschen zu beherrschen hat im Kern nichts Gutes, das an schwere Zeiten erinnert. Wie es so alltäglich heisst, alle Menschen sind gut informiert und aufgeklärt, das kann wahrlich bezweifelt werden.
Der Klimawandel der aus der Luftverschmutzung inszeniert wurde und heute soviele Menschen in Bann zieht, ist ein Produkt unserer Zeit. So kann es nach der Regie nicht anders heissen, wir vergiften die Umwelt, also sind wir auch an einem Klimawandel schuld. So einfach wird das nicht sein mit dem Klimawandel. Klimaschwankungen werden in Büchern seit hunderten von Jahren beschrieben. Ein natürlicher Klimawandel läuft seit Urzeiten ab, verbunden mit Geheimnissen, gesteuert von komplexen Energien, dass kein Klimawandel von Menschen langzeitlich beeinflusst werden kann. Was wir aber zu 100% beeinflussen können ist die Umwelt sauber halten und das müssen wir. Max Matt, Altstätten

Bravo Selina!!!
Leider habe ich nirgends gelesen oder gehört, dass heute auch in Chur ein Klimastreik stattfindet. Und so sitze ich jetzt im Zug nach Zürich und mache dort am Klimastreik mit!
Herzlichst
Andy

Liebe Selina es freut mich sehr das die Realität auch in Chur angekommen ist, die meisten Leute sagen immer nur das die anderen Ländern Klima Probleme hätten, aber doch nicht die Schweiz. Es kann nicht sein dass nur die Junge Leute entsetz sind und demonstrieren gehen...Wir haben nix getan als in die 80er die grossen Konzernen überall mit DDT und Pestiziden die Erde vergiftet haben, zum Müll produzieren das wir nicht brauchen aber so hatten eine super Kindheit ohne zu denken was kommt und jetzt sieht ihr was passiert ist...
Leider habe uns um die Zeit niemand geglaubt und sagten es gebe keine Klima Erwärmung, bitte lass euch nicht so dumm behandeln, sei stark und realistisch, denk dran das die ersten Schritte mit jede einzelne von uns anfangen und das mit deine Kaufkraft extrem beeinflussen kannst was Produziert wird und wie.

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