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Leserbrief

Informationsmanko zum Thema 5G

Alexandra Blumenthal,
20. Mai 2019, 16:33:01

Im Artikel des 20min.ch konnte ich nachlesen, dass in der Nacht auf den 17. April 2019 die Swisscom 54 Städte und Dörfer das 5G-Netz aufgeschaltet hat. Etliche Bürger sind über gesundheitliche Schäden besorgt. Die 5G-Technologie wird flächendeckend eingeführt, ohne dass vorgängig Sicherheitstest oder Feldforschungen und gezielte Untersuchungen durchgeführt worden sind. Mich lässt dies aufhorchen und ich bin schockiert. Jedes Medikament muss minutiös geprüft werden, bevor es auf den Markt kommt. Bei dieser Mobilfunktechnologie geht man grosse Risiken ein und prescht bedenkenlos vor! Somit gleich die Einführung der 5G-Technologie an ein Experiment an uns Menschen!
Ich frage mich deshalb, weshalb die Bevölkerung nicht breit mit kritischen Informationsveranstaltungen in den Gemeinden oder Regionen und in unseren Nachrichtensendern durch wirklich unabhängige Wissenschaftler aufgeklärt wird? Offensichtlich ist die Bevölkerung verunsichert und jede Gemeinde muss alleine mit den unzähligen Einsprachen zurechtkommen. Leider musste ich feststellen, dass in der Kassensturzausgabe vom 26. März 2019, meines Erachtens alles andere als unabhängiger Experte, Herrn Martin Röösli Professor für Umweltepidemiologie, herbeigezogen wurde. Der selbe Professor spricht ebenfalls in der Arenaausgabe „Wer hat Angst vor 5G?“ vom 08. März 2019. (Über den Titel der Arenasendung kann man sich ebenfalls streiten, ob es eine Anspielung an das Kinderspiel „Schwarzer Mann“ ist, in welcher alle Kritiker per se als unglaubwürdig herabgestuft werden.) Weshalb wurde in einer zweiten Fernsehsendung des SRFs nicht ein Professor eingeladen, der sich kritisch über die 5G-Technologie äussert? Neben den eingeladenen Podiumsgästen, gesellten sich zwei mutige Bürger dazu, die sich öffentlich gegen die neue Technologie aussprachen. Dies war eine ältere Dame und ein mutiger Herr Martin Zahnd, der dem Verein „Schutz vor Strahlung“ vorsteht. Weshalb wurde nicht Herr Prof. Dr. Niels Kuster eingeladen? In seiner renommierten Forschungsarbeit beweist er klar und deutlich, dass bereits nach kurzer Einwirkzeit von Millimeterwellen, was die nämlich 5G-Wellen sind, dauerhafte Haut- und Gewebeschäden entstehen können.
Von den Befürwortern zu behaupten, dass 5G nicht gesundheitsgefährdend ist, erachte ich als vollkommene Augenwischerei! In dem man das Baugesetz überarbeitet und den Mobilfunkanbietern eine andere Bauzone für ihre tödlichen Antennen zuspricht, wird mir als zukünftig geschädigte Dorfeinwohnerin nicht viel helfen! Deshalb spreche ich ganz klar für ein Verbot der neuen Technologie aus. Ich spreche mich dagegen aus, dass weder neue Antennen gebaut werden dürfen, noch bestehende Antennen, wie beispielsweise in Sufers, Jenaz und Müstair durch ein Bagatellgesuch (siehe Bündner Tagblatt vom 13. April 2019) für die 5G-Technologie aufgerüstet werden dürfen, noch, dass, wie vorgesehen, Strassenlaternen als Transmitter missbraucht werden!

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Danke Alexandra Blumenthal für Ihren guten Leserbrief. 5G sind in den unteren Frequenzen noch!!!! keine Milimeterwellen, gesundheitsschädigend sind sie aber trotzdem.Deshalb schliesse ich mich ebenfalls für ein Verbot von der geammten 5G-Technologie aus. Auch wenn die Frequenzen schon verkauft wurden!Es darf auf Kosten der Gesundheit nicht ums Geld gehen-zumal das Geld ja bloss einige wenige "verdienen". Freundlich Erika Wirth