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Leserbrief

Abstimmungsergebnis

Martin Jäger,
20. Mai 2019, 08:18:47

Endlich…
Vom SP-Präsidenten Christian Levrat bis hin zur Redaktion der NZZ ist man sich einig: Die letzten vier Jahre in Bern waren eine „verlorene Legislatur“. Endlich ist es nun am Sonntag gelungen, mit einem breit getragenen Kompromiss zwei schwierige Themen gemeinsam zu lösen. Alle Kantone haben der STAF-Vorlage deutlich zugestimmt. In Graubünden erreichte das Ja mit beinahe 70 Prozent sogar einen besonders hohen Wert. Wesentlicher Träger dieser nun erfolgreichen Vorlage war die SP, welche 2017 die damalige Unternehmenssteuerreform noch erfolgreich bekämpft hatte. Mit nur Nein-Sagen kommt man allerdings in der Politik nicht wirklich weiter. Für tragfähige Kompromisse braucht es im Bundeshaus in Bern auch in Zukunft Leute mit weltoffenem Geist, klaren Positionen, gleichzeitig aber auch mit dem Blick aufs Ganze und aufs Realisierbare. Dazu müssen die Bedürfnisse von allen mitbedacht werden – auch die der weniger Privilegierten. Und die Umwelt, das Klima und die Biodiversität brauchen definitiv mehr als nur schöne Worte. Ich kenne Jon Pult seit vielen Jahren. Als er vor 15 Jahren als jüngstes Mitglied in den Churer Gemeinderat gewählt wurde, waren schon damals auch die bürgerlichen Ratsmitglieder erstaunt, wie konstruktiv man mit ihm zusammenarbeiten kann. Im Grossen Rat wurde die Stimme von Jon Pult mehr als nur gehört. Heute ist er unter anderem als Präsident der Alpeninitiative schweizweit tätig. Ich werde im Herbst mit Überzeugung Jon Pult und die übrigen Kandidatinnen und Kandidaten der SP wählen.

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