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Leserbrief

Klimawandel

Dieter Jenny,
16. Mai 2019, 11:16:10

Klimaschutz wird zur Religion
Es ist erfreulich und beruhigend zu lesen, dass es noch Menschen gibt, welche den Realitätssinn nicht verloren haben.
Ozonloch, Waldsterben, Zika-Erreger, Atomwaffenversuche usw. sind vergessen. Viele unterbeschäftigte (Un)Wissenschaftler suchen darum dringend ein neues Schreckensszenario. Da kommt ihnen die globale Erderwärmung gerade recht. Man gründet den UNO-Klimarat, welcher dann das böse CO2 zum alleinigen Grund der Erderwärmung erklärt. Dies trotz fehlenden, absolut gesicherten Beweisen.
Bewusst gesteuert wird diese Theorie zu einer Art Religion. Man hat es zu glauben. Punkt.
Beispiel: Früher hiess es zu einem bestimmten Ereignis "Dies ist möglicherweise die Folge der Erderwärmung" Ein paar Jahre später zum gleichen Ereignis " Dies ist wahrscheinlich die Folge der Erderwärmung". Heute heisst es "Dies ist die Folge der Erderwärmung". Dies ohne, dass neue Erkenntnisse da sind.
So werden wir ständig eingelullt bis wir selber unbemerkt und unkritisch daran glauben.
Sollte sich einmal ergeben, dass diese Theorie falsch ist, käme es zu einer Katastrophe.
Heerscharen von Klimaexperten, welche wie Pilze aus dem Boden schiessen, werden arbeitslos. Die meisten Universitäten blamieren sich bis auf die Knochen.
Jetzt schaffen Universitäten neue Fakultäten zum Klimaschutz mit entsprechendem Personal. Fast alle Staaten, Länder und Gemeinden gründen Ämter für Klimaschutz, mit Millionen von Angestellten. Private Firmen stehen diesen Ämtern mit Rat, Tat mit erheblichen Kosten zu diensten. Alle diese Angestellten sind überflüssig. Auch unzählige Journalisten sind arbeitslos, weil es nichts mehr zu schreiben gibt. Fazit: Diese, ev. falsche Theorie bzw. Religion ist unumkehrbar. Basta. Wir haben dies zu glauben oder werden ausgestossen. Auch wenn es sich diese Theorie später als Irrlehre herausstellt.
Eine sachliche Diskussion ist unwahrscheinlich, hat es doch 38 Jahre gedauert bis Wissenschaftler und Politiker endlich zur Einsicht kommen, bzw. zugeben, dass eine Zeitverschiebung (Sommerzeit) nichts bringt.
Dass man den CO2-Aussoss, und zwar weltweit, massvoll und verträglich reduziert ist richtig und wichtig. Vielleicht rettet man dadurch die Menschheit, verhindert aber keinesfalls den Klimawandel.
Dieter Jenny aus Mollis.

Zum Artikel: Ausgabe vom 14. Mai Leserbriefe von Rolf Stüssi und Hans Achermann

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Antwort zum Kommentar von Jean-Marie Zogg vom 20.05.2019 zum Beitrag; Bewusste Manipulation oder vereinfachte Messmethode vom 16.05.2019. Max Matt

CO2 Messungen auf dem Vulkan Mauna Loa auf Hawaii
Hartmut Bachmann, ein Kenner der Szene, gibt in seinem Buch 2008 über den Klimawandel zum CO2 einen interessanten Hinweis:
"Seit 1958 wird auf dem Mauna Loa auf Hawaii, einer der aktivsten Vulkane der Erde, der CO2-Gehalt der Luft gemessen. Die Messstation befindet sich auf 4000 m Höhe. An diesem Messwert werden alle Messungen der Welt geeicht, weswegen alle Kurven so einen schönen Gleichschritt zeigen.
Aber nicht nur dies, der Mauna Loa-Wert wurde auch für die ganze Welt als repräsentativ fixiert. D. h. mit anderen Worten: Irgendein Punkt auf der gesamten Erde wird von den Wissenschaftlern unter vielen möglichen Punkten herausgefischt, dann wird festgestellt, wie viel CO2 die Luft dort enthält und dieser Wert wird dann als Basiswert für den CO2-Gehalt der Luft überall auf der Erde verkündet. Das Ganze nennt sich dann wissenschaftliches Ergebnis".

Das Klima ist zweifellos im Wandel, warum kann niemand wirklich sagen, geschweige denn belegen.
Es ist sicher nicht falsch, das Mögliche zu tun um menschliche Einflüsse auf die Umwelt zu minimieren.
Der gegenwärtige Hype um das Klima ist verständlich insofern es sich um besorgte Jugendliche handelt. Nur wird dies sofort politisch benutzt und ausgeschlachtet (gerade im Hinblick auf Wahlen)
Dass sich die Jugend engagiert ist sehr gut aber wenn dieselbe Generation sich aber in bestbekannten Fastfoodbuden verpflegt, Abfall zum Autofenster raus wirft und weder mit Velo noch mit Zug auf Reisen geht , dann frage ich mich, ob die besorgten Jungen nicht doch erst mal die eigene Generation für ihr Anliegen gewinnen sollten?

Bewusste Manipulation oder vereinfachte Messmethode
Der aktuellste CO2-Anteil der Atmosphäre von 0,0415 Vol.-Prozent wurde diese Woche mit Schlagzeilen verbreitet. Schaut man genau hin, haben die 0,0415 Volumen Prozent CO2 in der Atmosphäre nichts Aufregendes an sich. Tatsächlich, dieser CO2-Wert wurde vom amerikanischen Observatorium auf dem aktiven Vulkan Mauna Loa auf Hawaii gemessen. Der Mauna Loa atmet ständig CO2 aus, was sich im hohen Messwert von 0,0415 zeigt. Da wird man sich doch fragen dürfen, was soll das mit einer CO2 Messung auf einem aktiven Vulkan? Warum seit einigen Jahren nur von einem Messwert und dies noch von einer Messstation auf einem aktiven Vulkan ausgegangen wird, muss wohl begründet sein, ist aber trotzdem seltsam.
Ältere von uns wissen noch wie früher weltweit mit CO2 Messungen vorgegangen wurde. Warum meistens zwei Messwerte angegeben wurden, darüber geben bejahrte Lexika Auskunft: Der CO2 Gehalt der Luft ist verschieden; bei Nacht etwas grösser als am Tage; auf der Nordhalbkugel ist der Anteil grösser als auf der Südhalbkugel; bei niedriger Temperatur grösser als bei höherer; unten ist er grösser als in der Höhe. Darum sind in Lexika immer zwei Werte angegeben worden, das Minimum und das Maximum. Zum Beispiel um 1960 wurden der minimale Messwert mit 0,03 und der maximale Messwert mit 0,06 Volumen Prozent angegeben. Die alte Messmethode entsprach der Realität und dies wurde auch so kommuniziert. Hingegen die jetzige Messmethode dient wahrscheinlich zur weltweiten gleichen Diskussionsgrundlage, ausgerechnet mit dem höchsten CO2-Anteil, der auf dem aktiven Vulkan Mauna Loa auf Hawaii gemessen wird, anderorts kann er ja bedeutend tiefer sein. Aber so stehen Tür und Tor offen zur Manipulation.
So betrachtet liegt der amerikanische Präsident mit der Skeptik gegen das Pariser Klimaabkommen gar nicht so falsch. Würden die CO2 Messwerte mit Minima und Maxima wie früher angegeben, wäre das ziemlich sicher näher bei der Wahrheit als heute der Schlagzeilen willen praktiziert wird. Aber dann kämen einige Menschen mächtig ins Schwitzen.
Max Matt, Altstätten

Bewusste Manipulation oder vereinfachte Messmethode
Der aktuellste CO2-Anteil der Atmosphäre von 0,0415 Vol.-Prozent wurde diese Woche mit Schlagzeilen verbreitet. Schaut man genau hin, haben die 0,0415 Volumen Prozent CO2 in der Atmosphäre nichts Aufregendes an sich. Tatsächlich, dieser CO2-Wert wurde vom amerikanischen Observatorium auf dem aktiven Vulkan Mauna Loa auf Hawaii gemessen. Der Mauna Loa atmet ständig CO2 aus, was sich im hohen Messwert von 0,0415 zeigt. Da wird man sich doch fragen dürfen, was soll das mit einer CO2 Messung auf einem aktiven Vulkan? Warum seit einigen Jahren nur von einem Messwert und dies noch von einer Messstation auf einem aktiven Vulkan ausgegangen wird, muss wohl begründet sein, ist aber trotzdem seltsam.
Ältere von uns wissen noch wie früher weltweit mit CO2 Messungen vorgegangen wurde. Warum meistens zwei Messwerte angegeben wurden, darüber geben bejahrte Lexika Auskunft: Der CO2 Gehalt der Luft ist verschieden; bei Nacht etwas grösser als am Tage; auf der Nordhalbkugel ist der Anteil grösser als auf der Südhalbkugel; bei niedriger Temperatur grösser als bei höherer; unten ist er grösser als in der Höhe. Darum sind in Lexika immer zwei Werte angegeben worden, das Minimum und das Maximum. Zum Beispiel um 1960 wurden der minimale Messwert mit 0,03 und der maximale Messwert mit 0,06 Volumen Prozent angegeben. Die alte Messmethode entsprach der Realität und dies wurde auch so kommuniziert. Hingegen die jetzige Messmethode dient wahrscheinlich zur weltweiten gleichen Diskussionsgrundlage, ausgerechnet mit dem höchsten CO2-Anteil, der auf dem aktiven Vulkan Mauna Loa auf Hawaii gemessen wird, anderorts kann er ja bedeutend tiefer sein. Aber so stehen Tür und Tor offen zur Manipulation.
So betrachtet liegt der amerikanische Präsident mit der Skeptik gegen das Pariser Klimaabkommen gar nicht so falsch. Würden die CO2 Messwerte mit Minima und Maxima wie früher angegeben, wäre das ziemlich sicher näher bei der Wahrheit als heute der Schlagzeilen willen praktiziert wird. Aber dann kämen einige Menschen mächtig ins Schwitzen.
Max Matt, Altstätten

Die Behauptung die CO2-Konzentration werde nur im Krater eines Vulkans gemessen ist absolut absurd. Die CO2-Konzentration wird weltweit ermittelt und verglichen. Dazu dient ein Netzwerk von vielen Messstationen (siehe dazu https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/atmosphaerische-treibhausgas… ).
Auch die Aussage „ …. die 0,0415 Volumen Prozent CO2 (= 415 ppm) in der Atmosphäre haben nichts Aufregendes an sich….“ ist irreführend. Wichtig und gefährlich ist die Zunahme der Konzentration: Die Kohlendioxid-Konzentration aus vorindustrieller Zeit (ca. 1850) lag bei etwa 280 ppm. Aktuell (2019) liegt die Konzentration bei ca. 410 ppm. Dazu kommt, dass der Anstieg pro Jahr immer rasanter steigt.

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