×
Leserbrief

CO2-Reduktion hätte Null Komma Null Auswirkung auf das Klima

Rolf Stüssi,
10. Mai 2019, 17:57:03

CO2-Reduktion hätte Null Komma Null Auswirkung auf das Klima

Das Gegenteil von Vorsorge in der Umweltpolitik machte Lisa Hämmerlis «Klimabewegung», als sie für Windkraftanlagen in Bilten demonstrierte, welche nachweislich gerade die Umwelt, Menschen und Tiere massiv geschädigt hätten. Das Projekt Linthwind war aufgrund der geringen, energiepolitisch völlig bedeutungslosen Stromproduktion ökologisch wie wirtschaftlich desaströs. Doch nun zum Klimawandel, Frau Hämmerli argumentiert nur allgemein und pauschal.

Sie ignoriert die einfachsten Grundlagen des Lebens auf unserer Erde. Luft enthält gerade einmal 0,04% CO2. Das entspricht genau einem CO2-Molekül auf ca. 2‘630 andere Gasmoleküle bzw. 380 CO2-Teilchen auf 1‘000‘000 Luftteilchen. CO2 wird für die Photosynthese benötigt, ohne die es kein Leben in der jetzigen Form gäbe. CO2 ist eines der Treibhausgase, von denen aber Wasserdampf das mit Abstand wichtigste ist. Durch die ungebremste Vermehrung des Menschen ist der CO2-Anteil in der Luft von 0.028% auf 0.04% gestiegen. Aber ist das der Grund für die geringfügige Klimaerwärmung im letzten Jahrhundert um durchschnittlich ca. 1 Grad Celsius?

Natürliche Klimaveränderungen hat es schon vor der Industrialisierung gegeben. In Europa herrschte mehrmals subtropisches Klima mit Regenwald und wiederum arktische Temperaturen mit Eis und Schnee. Die Römer marschierten in Sandalen über die Alpen nach Germanien. Im Mittelalter war es wärmer als heute – Grönland war ein «grünes Land». Die Gletscher schmelzen schon seit 1800. Natürliche Faktoren, welche das Klima nachweislich beeinflussen, sind in erster Linie die Sonnenaktivität und der Natur selber zuzuordnen. Natürlich tragen Faktoren wie Abholzung der Wälder, Verbauung der Landschaften zur zusätzlichen Verstärkung dieser Faktoren bei, dies hat aber mit dem lebenswichtigen und natürlichen CO2 nichts zu tun, welches die Natur und wir Menschen selber produzieren.

Weiter ist der Weltklimarat (IPCC) keine wissenschaftliche, sondern eine politische Organisation mit entsprechender Agenda. Dies wird man in den nächsten Jahren an neuen Steuern feststellen können, die aber am Klima selber nichts ändern. Viele anerkannte Wissenschaftler widersprechen den alarmistischen Prognosen des IPCC, darunter der Atmosphärenforscher Richard Lindzen vom MIT, die Physik-Nobelpreisträger Ivar Giaever und Robert Laughlin, 74 Nobelpreisträger im «Heidelberger Appell» und 31‘000 Wissenschaftler in der «Orgon-Petition». In der Schweiz Markus Häring («Sündenbock CO2»), Prof. F. K. Reinhart, Physiker aus Lausanne und in Österreich Prof. Gernot Patzelt, Glaziologe, um nur einige wenige namhafte Beispiele anzuführen.

Wenn die Schweiz wie von den «Grünen» wie auch Lisa Hämmerli gefordert den CO2-Ausstoss auf netto Null reduziert, dann zerstört das die Grundlagen der modernen menschlichen Zivilisation, hat aber auf das Klima überhaupt keinen Einfluss. Auch wenn man die alarmistischen Prognosen des IPCC zur Grundlage nimmt, errechnet sich der Effekt auf Null Komma Null Null Null Null eins, oder in Zahlen 0.00001 Grad pro Jahr. Das sollte zu denken geben.

Klima ist definiert als der Durchschnitt aller Wetterereignisse über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren. Alles, was auf das Wetter irgendwie Einfluss hat, beeinflusst damit auch das Klima. Das heisst, CO2 kann nur dann überhaupt einen Einfluss auf das Klima ausüben, wenn es zunächst einmal das Wettergeschehen nachweislich und wissenschaftlich messbar beeinflussen kann. Frau Hämmerli gibt selbst in Ihrem Leserbrief zu, dass dies nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Zwar hat Frau Hämmerli und die tapfer streikende Klimabewegung Glarus eine «ausserordentlichen Klima-landsgemeinde» gefordert. Offenbar ist ihr bei den unzähligen Klimastreiks mit der Kampfparole «wir wollen keinen Zigerschwitz» die diesjährige ordentliche Landsgemeinde infolge Schnee und beinahe Minusgraden entgangen.

Rolf Stüssi aus Bilten

Zum Artikel: Verweis auf Artikel: «Umweltpolitik ist der Vorsorge verpflichtet». Leserbrief von Lisa Hämmerli, Glarner Nachrichten 10. Mai 2019

Kommentar schreiben

Kommentar senden