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Leserbrief

Waffenrecht

Gian Luca Giovanoli ,
17. April 2019, 09:41:48

In der SO Ausgabe vom 10.04.2019 äussert sich Nationalrätin Silva Semadeni zum Waffengesetz im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt. Einerseits beschwört Frau Semadeni mehr Sicherheit für Frauen und Kinder (sind denn Männer nicht schützenswert?), als lägen in den Haushalten Waffen und Munition einfach so in der Küchenschublade rum. Für mich ein deutliches Zeichen, dass Frau Semadeni wenig Ahnung hat von der Tätigkeit der Schützen und deren Sorgfalt im Umgang mit ihren Sportgeräten zur Ausübung des Schiessens.
Dieses Gesetz bietet in keiner Weise mehr Sicherheit im Zusammenhang mit dem Waffenbesitz, schafft aber ein enormer Mehraufwand an Bürokratie und viele Dienststunden seitens der Polizeiorgane. Dienststunden, welche im wichtigen Dienst draussen fehlen werden. Somit würde eine Annahme dieser Waffengesetz-Regelung die Sicherheit für die Bevölkerung (Männer inklusive!) eher mindern.
Wir Schützen und Schützinnen sind verantwortungsbewusste Personen und haben den Umgang mit unseren Sportgeräten minuziös geschult und erlernt. Erziehung, und nicht Verbote und Bürokratie ist das Schlüsselwort.

Gian Luca Giovanoli, Schütze aus Leidenschaft, aus Vicosoprano Bergell

Zum Artikel: Frauen sagen Ja zum Waffengesetz

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Die vielen Suizide mit Schusswaffen in der Schweiz würden auch heute eine Verschärfung des Waffengesetzes verlangen, nicht nur die strengeren Bestimmungen, die jetzt unter dem Druck der EU erfolgen werden. Auch Video Killergames müssten in der Schweiz verboten werden, als Massnahme gegen Jugendgewalt. Das Töten, Verletzen und Foltern von Menschen auch am Bildschirm ist kein harmloser Spass, wie uns immer wieder weisgemacht wird.

Siehe auch mein Blogbeitrag zu diesem Thema: «Wem nützen PC-Kriegs-Video Spiele?»
http://ifor-mir.ch/da-kriege-im-geist-der-menschen-entstehen-muss-auch-…