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Leserbrief

Schulwegsicherung in St. Peter

Peter Hartmann,
15. April 2019, 16:03:13

Die Schulwege in St. Peter sind offensichtlich derart gefährlich, dass man den Kindergartenschülern sogar Leuchtwesten anzieht und ihnen Taschenlampen auf den Schulweg mitgibt. Nach langem hin und her sollen nun für das Markieren von Fussgängerstreifen Bushaltestellen verschoben, Mittelinseln eingebaut und eine Mauer versetzt werden – alles wohl für viele zehntausend Franken.
Warum um alle Welt sorgt man nicht zuerst einmal dafür, dass langsam durch St. Peter gefahren wird? Das Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit (DJSG) könnte schon morgen Tempo 30 in St. Peter verfügen, für ein paar tausend Franken wäre die Sicherheit ab sofort gewährleistet und dies in völliger Übereinstimmung mit dem Bundesrecht und den einschlägigen kantonalen Bestimmungen. Genauso wie dies auch in den Hauptstrassen in Maienfeld, Disentis, Bivio, Silvaplana etc. und ganz besonders auch in Sumvitg, der Fall war. Mit Tempo 30 könnten anschliessend Fussgängerstreifen zur Schulwegsicherung ohne Mittelinseln markiert werden und die Postautos problemlos auf der Fahrbahn halten.
Aber offensichtlich ist es aus Sicht der zuständigen kantonalen Verwaltungsstellen unzumutbar, dass die Autofahrer auf ihrer einstündigen Fahrt zwischen Chur und Arosa in St. Peter zehn Sekunden liegen lassen.

Peter Hartmann aus Trimmis

Zum Artikel: SO, 15.042019: Schanfigger Kinder dürfen wieder hoffen

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Das sind gewiss ehrenwerte, vernünftige und günstige Lösungsansätze, aber sie schaffen keinen Mehrwert, keine neuen Arbeitsplätze. Gute Lösungen müssen teuer sein, eine Vision beinhalten, Hoffnungen wecken. Wie und wo soll man sonst das Geld ausgeben, Exportrisikogarantie zum Mond? Rolf Klauser, Winterthur