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Leserbrief

Erhöhung der Mindestfranchise

Bettina Thalmann,
07. März 2019, 21:02:26

Nach dem Nationalrat hat nun auch der Ständerat entschieden, die Mindestfranchise auf 350 Franken zu erhöhen. Ich finde dies eine gute Entscheidung weil ich überzeugt bin, dass sich die Versicherten dann genauer überlegen, ob eine medizinische Leistung notwendig ist oder nicht. Zudem werden bei Bagatellfällen weniger schnell Fachärzte aufgesucht und man geht nicht sofort in die Notfallabteilung, sondern sucht zuerst den Hausarzt auf. Die Eigenverantwortung wird gestärkt. Es ist definitiv lohnenswert, sich genau zu informieren, welche Auswirkungen die Höhe der Franchise auf die Prämien hat. Insgesamt bin ich froh, dass ich erstens meinen Krankenkassenanbieter frei wählen und zweitens über die Höhe der Franchise selber entscheiden kann. Diese Wahlfreiheit ist mir wichtig und möchte ich auch in Zukunft weiter haben.

Zum Artikel: Kranke sollen einen grösseren Teil der Arztrechnung selber bezahlen

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Für wie blöd hält man uns Stimmbürger. Glauben die Herren und Damen (Krankenkassen) Parlamentarier wirklich, sie könnten uns diesen Bären aufbinden? Die Krankenkassenprämien werden dadurch nicht sinken. Sinken werden allein die Kosten, welche die Versicherungen zu tragen hätten, indem einfach Kosten auf die Versicherten abgeschoben werden.

Diese Erhöhung ist leider viel zu wenig. Die Mehrheit der Leute ist träge. da wird so eine kleine Erhöhung nichts fruchten. Anders sähe es aus, wenn die Franchidse Fr. 5'000.- wäre. Da würden die Leute schnell merken, dass Medikamente in Europa viel günstiger sind, Apo.com und docmorris.de kenne ich aus eigener Erfahrung.
Rolf Klauser, Winterthur

Wie sag ich's meinem Kinde?

Es geht hier nicht alleine um 300 CHF oder 500 CHF Franchise, sondern die Verhältnismässigkeit und Personen die sich von dem Prämientopf bereichern und gewisse Politiker die von den KK Zuwendungen erhalten. Für was eigentlich? Wenn man sieht wie heute gelogen und betrogen wird, und zwar in der Politik, Wirtschaft, Banken und Vermögensverwaltung/er, könnten das eventuell Demenz-Anzeichen sein?

Heute laufen angeblich schon Politiker mit Falschgeld und Drogen ins Bundeshaus.

Das andere können Sie in meinem Text unten, vom 08.03.2019 - 19:38 Uhr unten entnehmen.
hak

FDP-Bettina Thalmann,
Sie sind GEGEN die Einheitskrankenkasse (sprich: FÜR die etwa 70 "kranken Kassen", die alle dasselbe, dieselbe Grundversicherung anbieten und die alle horrende Kaderlöhne zahlen, während die Einheitskasse-SUVA kerngesund ist), während Sie vom Volk Sparen-bis-zum-Gehtnichtmehr fordern.
Über Ihre FDP wird berichtet, dass "Fuck De Planet" ihr Motto ist. Offenbar ebenso "Fuck De Patienten"?
Siehe meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2018-04-22/gesundheitssystem
http://www.zeitung.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2018-12-20/steigende-k…
https://www.suedostschweiz.ch/politik/2019-03-08/css-chefin-will-anstie…

Personen die Glauben, dass die Erhöhung der Mindestfranchise die Kosten wesentlich senkt, ist auf dem Holzweg. Hier wäre die Einheitskasse ein Versuch wert gewesen. Leider hat das Stimmvolk dies verpasst. Zudem sind Leistungen in den Bedingungen der KK enthalten, die nicht nötig wären. Was unverschämt ist, dass KK Chefs sich aus diesen Prämienbeiträge sich mit Gehälter bedienen, die jenseits von Gut und Böse sind. Diese Arbeit kann ein visierter Büroangestellter erledigen. Hinzu kommt, dass gewisse Politiker von KK indirekt beeinflusst werden. Das gleiche bei den Herren in Weiss, die von der Chemie gesponsort werden und teilweise zu viel verdienen. Mitnehmen könne sie eines Tages nichts.

So langen die Politiker an den Renten wie AHV inkl. IV, BVG, KK und der Franchise herumbasteln, gehörten vorher die Ruhegelder und die Staatsgarantie bei der Pensionskasse der Politiker fairerweise abgeschafft. Schliesslich werden diese auch von den AHV Rentner indirekt mitfinanziert. Die Politiker gehören den gesetzlichen Vorschriften der AHV und BVG unterstellt. Eine 3. Säule für die frühzeitige Pensionierung als Übergangsrente, können sie sich selber finanzieren. Höheres Rentenalter auch für Politiker und für alle eine flexible Pensionierung.

Rentner gehörten ab einem bestimmten Vermögen, zu 50 % von den Steuern der AHV und BVG Renten befreit. So lange hier keine Vernunft einkehrt, Finger weg von den Franchisen.

Ach ja, noch etwas, mindestens die Rentner sollten man im Rentenalter vom Eigenmietwert befreien. Dies habe ich schon vor 13 Jahren geschrieben.

Alles andere sind Alibiübungen.

hak

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