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Leserbrief

Jetzt reicht es - so definitiv nicht!

Hubert Allemann,
14. Februar 2019, 00:47:08

Zitat aus der SO vom 13.02.2019 - EU-Staaten stützen harte Haltung der EU-Kommission:

'Die EU-Staaten fordern den Bundesrat dazu auf, sich hinter das ausgehandelte institutionelle Rahmenabkommen zu stellen und dieses nach der Konsultation im Frühling 2019 ans Parlament zu überweisen'. Zitat Ende. Offenbar ungeachtet dessen, zu was für Ergebnissen diese Konsultation führt. Und was (hoffentlich) allenfalls das Schweizer Volk auch noch dazu zu sagen hat!

Soweit kommt es wohl noch, dass die EU der Schweizer Regierung vorschreibt, was diese zu tun hat! Was sich da die EU gegenüber der Schweiz an Arroganz, Frechheit und Missachtung der Schweizerischen Demokratieverhältnisse herausnimmt, ist kaum mehr zu übertreffen! Müssen wir uns das wirklich bieten lassen? Hallo EU - so geht das aber ganz und gar nicht! Wo sind wir denn eigentlich? Ganz sicher nicht in einer Diktatur! Und auch nicht in einer Bananenrepublik! Noch ist es nicht so weit!

Es zeigt sich je länger je mehr und immer deutlicher, in welche Löwengrube der EU unsere Politiker die Schweiz blauäugig, gutgläubig und total naiv geführt haben. Und das aus lauter wirtschaftlichen Interessen! Wenn es nach der EU ginge, könnten wir unsere Schweizerische Souveränität gleich begraben, denn diese wird von der EU sowieso nur noch mit Füssen getreten. Das ist offenbar das 'Demokratieverständnis' der EU! Bravo - alles verstanden - die EU zeigt ihr wahres Gesicht!

Glaubt denn die arrogante und unverschämte EU allen Ernstes, dass ihr erpresserisches und diktatorisches Machtgehabe gegenüber der Schweiz die Akzeptanz des hängigen Rahmenvertrages zwischen der Schweiz und der EU fördert? Das Gegenteil wird der Fall sein! Aber die EU erkennt in ihrer unverschämten Überheblichkeit die negativen Auswirkungen ihres unglaublichen Verhaltens gar nicht mehr weil sie glaubt, die EU sei eine wirtschaftliche und politische Supermacht, deren Machtansprüche sich alle europäischen Länder, ob EU Mitglied oder nicht, zu unterwerfen hätten. Und trotzdem gibt es in der Schweiz immer noch viele EU-Fantasten, welche aus lauter Eigeninteresse, alles zu opfern bereit sind, was die Schweiz ausmacht!

Es wird höchste Zeit, dass unsere Politiker und das Schweizervolk erkennen, dass die Schweiz ihre eigenen Trümpfe gegenüber der EU endlich ausspielen und für den Erhalt der Eigenständigkeit der Schweiz kämpfen muss! Dies - statt der EU in vorauseilendem Gehorsam (wie in der Vergangenheit) und aus lauter Angst vor (wirtschaftlichen) Nachteilen weiterhin die Schweizerische Souveränität, die Selbstbestimmung und die Werte unserer Demokratie weiter zu opfern!

Unsere Vorfahren, welche für unsere Unabhängigkeit hart und zum Teil blutig gekämpft haben, und dabei viele Nachteile in Kauf nehmen mussten, würden sich im Grab umdrehen, wenn sie sähen, wie die Schweiz heute von der EU erpresst und gemassregelt wird. Aber damals zählten halt nicht nur die wirtschaftlichen Interessen, so wie heute!

Und so etwas wie die EU soll ein vertrauenswürdiger Vertragspartner sein. Dazu gibt es nur eine Antwort: Nein - danke!

Zum Artikel: EU-Staaten stützen harte Haltung der EU-Kommission / SO 13.02.2019 / GR

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Sehr geehrter Herr Heinrich

Ihre klare Stellungnahme zu meinem oben stehenden Leserbrief zeigt, dass Sie erstens die Fakten des ursprünglichen Artikels in der SO vom 13.02.2019 und zweitens meine Stellungnahme dazu sehr gut verstanden haben. Im weitern teile ich Ihren Hinweis zum Kommentar von Herrn Lorenz. Dieser spricht ja eigentlich für sich!

Ihre Stellungnahme zu meinem obigen Leserbrief hat mich aufrichtig gefreut und macht mir Hoffnung, dass noch mehr Leute so denken wie Sie und ich!

Danke für Ihre klaren und zustimmenden Worte!

Herr Friedrich Lorenz, Sie sprechen Herrn Hubert Allemann mit dem Vornamen an, fahren dann aber per Sie weiter. Sind das neue Gepflogenheiten?

Die EU kann wünschen, Fordern hingegen ist völlig fehl am Platz und erinnert an Hegemonieansprüche von jenseits der Landesgrenze, die von der jüngeren Vergangenheit bis ins frühe Mittelalter zurückreichen.

Ich bin Herrn Allemann sehr dankbar für seinen Beitrag, für jeden Satz, jedes Wort.

Unsere Zeilen hier wird kaum jemand lesen, denn in der Übersicht steht zum Beitrag kein Hinweis auf einen Kommentar, und wer sucht nach zwei Tagen noch danach!

Sehr geehrter Herr Lorenz

Besten Dank für Ihren freundlichen Kommentar meines Beitrages!

Mit meiner Antwort darauf ist auch der Beweis erbracht, dass jemand, welcher etwas kritisiert, auch selbst Kritik einstecken können muss.

Nur eine kleine Bemerkung zu Ihrem Kommentar: Von einem Wunsch der EU habe ich leider im zitierten Artikel nichts gelesen, lediglich von einer Forderung der EU. Wäre da nur ein Wunsch der EU geäussert worden, hätte ich keinen Leserbrief geschrieben. Aber vielleicht haben Sie das ja übersehen! Weil solche Irrungen ja menschlich sind, bin ich immer vorsichtig, wie ich meinem Gegenüber entgegentrete. Und selbstverständlich ist es Ihnen überlassen, Ihre eigene Meinung zum Gebaren der EU (im Allgemeinen) zu haben!

Herzlichen Dank dafür, dass Sie meinen Beitrag gelesen und in Ihrer eigenen Art kommentiert haben!

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