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Leserbrief

HORNKUH

Elisabeth Kobler,
20. November 2018, 08:58:35

Was wäre wenn Enthornungen öffentlich gemacht würden ? Mit Gratiseintritt, Apéro und Häppchen ! So Manchem würden die Häppchen im Hals stecken bleiben. Der Fleischkonsum würde drastisch sinken. Sehr zum Wohl unserer all zu grossen Nutztierherden und dem immer knapper werdenden Agrarland. Wir müssten wieder lernen alles vom Tier zu essen, nicht nur die edlen Stücke.
Ich bin und bleibe ein Hornkuhfan. Ich frage mich wo ist da der Tierschutz?

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Von mir aus kann jeder Hornkuhfan sein. Ich persönlich finde Kühe mit Horn auch schöner. Dass dies jedoch vom Steuerzahler bezahlt werden soll geht gar nicht. Es wäre eher eine Sache des Tierschutzes sich der Problematik anzunehmen und Tiere vor Verstümmelung zu schützen. gut möglich, dass eines Tages der modernen Tierhaltung auch Kuhschwänze in die "Quere" kommen und diese einfach amputiert werden.

Herr Etter, oje.

1) Dass "der Steuerzahler Hörner bezahlt, geht gar nicht"? Ich finde: Es geht auf keine KUHhaut, was der Steuerzahler anderes bezahlt, beispielsweise in GR ist was wie gewisse Hotels "systemrelevant"? Und warum bezahlt der Steuerzahler die Bauernwerbung (wozu wirbt eine Monopolbranche?):

https://www.schweizerbauer.ch/politik--wirtschaft/agrarwirtschaft/bauer…

Warum hat die offizielle SBV-Botschafterin Kuh Sonja HÖRNER (obwohl es solche Kühe in der "Minderheitenschutz"-Schweiz kaum noch gibt)?

2) "Tierschutz zuständig", finde ich eine Ausrede. Denn der Tierschutz müsste ja ebenso wie diese Initiative vom Volk ausgehen bzw. wäre nur so stark, wie die Bevölkerung, die dahinter steht.

Mein Fazit:

Ihren Text finde ich Augenauswischerei. Man halte sich auch bei Kühen an das Motto: Es gibt nichts Gutes, ausser man TUT es.

HORNKUH-Initiative: JA!

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