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Leserbrief

Hans im Glück auf dem Mond und dem Mars

Heinrich Frei,
15. Dezember 2017, 06:08:08

US-Präsident Donald Trump will wieder auf den Mond. Auf dem Mond soll eine Raumstation gebaut werden. Längerfristig soll auch eine bemannte Expedition auf den Mars nicht aus den Augen verloren werden.

Die Pläne von Trump sind eigentlich bescheiden. Der US-Unternehmer Elon Musk will schon 2024 120 Menschen auf den Mars bringen. Vor der Mond-Direktive von Trump hiess es die USA wollten gemeinsam mit Russland zwischen 2024 und 2026 eine Raumstation ins All bringen die den Mond umkreist. Wie im Oktober 2017 berichtet wurde, will die Europäische Raumfahrtagentur ESA ein Dorf auf dem Mond errichten. Hans im Glück sucht heute sein Glück offensichtlich auf dem Mond und dem Mars.

Eine Raumstation ins All zu bringen die den Mond umkreist, wie es die Russen und Amerikaner planen, sollte eigentlich heute ein Kinderspiel sein. Mit der aktuellen Technik wäre dies sicher viel einfacher zu bewerkstelligen als die sechs Mondbesuche die US-Astronauten zwischen 1969 und 1972 hinter sich gebracht haben. - Damals hatten wir noch nicht einmal Taschenrechner und noch lange keine PCs auf unseren Tischen.

Der Amerikaner David McGowan nennt die US-Mondlandestory zwar eine St. Nikolaus und Osterhasenversion für Erwachsene, in seiner 192 seitigen Dokumentation, «Wagging the Moondoggie», über die US Mondlandungen:

https://viefag.files.wordpress.com/2015/05/wagging-the-apollo-moon-dogg…, und englisch http://www.checktheevidence.com/pdf/Dave%20McGowan%20-%20Wagging%20The%…

Siehe auch: Raumfahrtpläne der Erdbewohner, Mond und Mars haben selten so gut gelacht, Von Heinrich Frei
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24283

Zum Artikel: Mond und Mars Expeditionen

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Die USA sind bankrotter als Griechenland, halten sich nur mit ihren Waffen bzw. den dadurch möglichen Drohungen über Wasser - während Trump "offiziell" nichts Besseres zu tun hat als weitere Steuersenkungen für die Superreichen und Mond-Mars-Geldexporte.
Den wirklichen Skandal finde ich aber, dass die Europäer ihre Heimat diesen USA in den Rachen schmeissen, im Wissen, was diese ihre ganze Historie hindurch trieben, extrapolierend, was sie tun werden - diesmal mit uns. Aber das würde ja HANDLUNG von uns erfordern. Dazu sind wir halt doch zu "bequem", möge die Konsequenz noch so totalletal sein.