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KESB in Graubünden? Ein Erfolg!

Nach knapp vier Jahren ziehen die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) eine positive Bilanz. Die neue Struktur konnte sich etablieren. Dennoch gibt es nun zwei Änderungen.

Südostschweiz
Montag, 26. September 2016, 10:30 Uhr 4-Jahres-Bilanz
Nach knapp vier Jahren fällt die Bilanz gut aus. Bild Archiv

Die Anzahl der erwachsenen Personen, die von einer KESB-Massnahme betroffen sind, blieb in den ersten drei Jahren seit dem Übergang stabil, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. Die Anzahl der Unterbringungen von Minderjährigen ging seit 2012 sogar deutlich um rund 20 Prozent zurück.

Dies sei hauptsächlich auf «die professionelle Arbeit der KESB zurückzuführen, die viele freiwillige vorübergehende Unterbringungen ermöglichte, was sich auch auf der Kostenseite positiv bemerkbar machte», schreibt der Kanton weiter.

Besser als der Durchschnitt

Die Gesamtzahl der betroffenen Erwachsenen und Minderjährigen, welche von der KESB betreut werden, liege zudem unter dem nationalen Durchschnitt.

  • Erwachsene Graubünden 1,16 Prozent - Erwachsene Schweiz 1,27 Prozent
  • Minderjährige Graubünden 2,25 Prozent - Minderjährige Schweiz 2,74 Prozent


Neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung
Der 50-jährige Giusep Defuns, Leiter der KESB Surselva und bisheriges Mitglied der Geschäftsleitung der KESB, wurde ausserdem zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Bündner KESB gewählt. Der in Trun wohnhafte Defuns war bis Ende 2012 Präsident der Vormundschaftsbehörde Surselva. Mit der Wahl wird der Sitz der KESB-Geschäftsleitung desweiteren von Chur nach Ilanz verlegt.
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Giusep Defuns, neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung der fünf Bündner Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden

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