Ungezwungener Genuss und viel Komfort
Im Hotel Krone in Churwalden dürfen Gäste einfach sich selbst sein. Neben einer ehrlichen Küche finden sie im Jahr 2022 neu eröffneten Hotel viel Komfort. Das Skigebiet Arosa Lenzerheide liegt gleich vor der Haustür.
Im Hotel Krone in Churwalden dürfen Gäste einfach sich selbst sein. Neben einer ehrlichen Küche finden sie im Jahr 2022 neu eröffneten Hotel viel Komfort. Das Skigebiet Arosa Lenzerheide liegt gleich vor der Haustür.
«Bereits die Reise zu uns ist ein Erlebnis», sagt Martin Ries, Hoteldirektor der Krone in Churwalden. «Die Strasse zum Lenzerheidepass ist steil und kurvenreich – und doch ist es einfach, uns zu erreichen.» Tatsächlich liegen zwischen Chur und Churwalden nur rund sieben Kilometer, aber gut 650 Höhenmeter. Wer sie hinter sich lässt, erreicht ein charmantes Bergdorf – und gleichzeitig das Portal zur Skiregion Arosa Lenzerheide.
Lädt man auf dem Parkplatz die Koffer aus und betritt die Lobby, stellt sich ein Gefühl ein, das man so schnell nicht wieder vergisst: Leichtigkeit. «Selten habe ich so schöne Zimmer gesehen», sagt Hoteldirektor Ries – und meint damit nicht nur das Design und die verwendeten Materialien, sondern auch das Raumgefühl. Alles wirkt offen und klar. Kein unnötiger Schnickschnack, kein steifes Hotelgehabe. Gäste dürfen im Hotel Krone einfach sich selbst sein.
Ein junges Haus mit viel Raum
Das erst im Jahr 2022 neu eröffnete 3-Sterne-Superior Hotel im Zentrum von Churwalden bietet viel Platz – im modernen Skikeller ebenso wie in den Zimmern oder den Aufenthaltsbereichen. Es verfügt über 86 moderne Doppel- und Mehrbettzimmer, ein Restaurant und eine Bar. Ein grosszügiger, zeitgemässer Fitnessbereich gehört ebenso zur Infrastruktur wie ein Wellnessbereich mit Whirlpool, Dampfbad und Sauna. Auch die Parkplatzsituation ist komfortabel gelöst, was in alpinen Destinationen keineswegs selbstverständlich ist.
Dem Genuss zugewandt
Wer hier ein- und ausgeht, kennt die Zentralalpen wahrscheinlich von Kindsbeinen an: Rund 80 Prozent der Gäste stammen aus der Schweiz, vor allem aus dem Kanton Zürich und der Ostschweiz, zunehmend aber auch aus der Innerschweiz. Es sind Menschen, die den Winter mögen – aber ohne den Leistungsanspruch. Genuss spielt eine zentrale Rolle. Die Skiregion Arosa Lenzerheide schätzen sie besonders dafür, dass man zu jeder Tageszeit in der Sonne Ski fahren kann.
«Unsere Gäste sind wahrscheinlich nicht die ersten am Skilift», sagt Martin Ries mit einem Schmunzeln. Zwar ist die Heidbüelbahn, die direkt ins Skigebiet Arosa Lenzerheide führt, in nur fünf Gehminuten erreichbar. Doch oft locken andere Verführungen: etwa ein grosszügiges, reichhaltiges Frühstück. Dass sich der Start in den Tag dann leicht nach hinten verschiebt, nimmt man gern in Kauf.
Nichtsdestotrotz: Aktivsein ist für den typischen Krone-Gast wichtig. Wer nicht auf die Piste geht, findet ein weitläufiges Netz an Winterwanderwegen. Von Churwalden aus empfiehlt sich der Panoramaweg Heidbüel – Tgantieni, der per Gondel erreichbar ist. Im Tal führt ein Spazierweg über den gefrorenen Heidsee, wobei drei Restaurants zum Innehalten einladen.
Selbstverständlich familienfreundlich
Apropos Kulinarik: Ein zentraler Treffpunkt im Haus ist das hoteleigene Restaurant Crùna. Dessen Küche orientiert sich an den europäischen Alpen – nicht nur des Bündnerlands, sondern ebenso aus Italien, Österreich und Frankreich. Auf den Tellern landet eine einfache, ehrliche Küche, reduziert auf gute Produkte und klare Aromen. «Wir wollen Gastronomie, die lebt – und die man sich leisten kann», sagt Martin Ries. Direkt angrenzend ans Lokal befindet sich ein Spielzimmer: ein Zeichen dafür, dass das Hotel auf ungezwungene, selbstverständliche Art familienfreundlich ist.
Ebenso selbstverständlich ist der Anspruch, nicht nur für Gäste da zu sein, sondern auch für das Dorf. Das Hotel Krone legt grossen Wert darauf, die Einheimischen einzubeziehen. Einmal im Monat, jeweils am letzten Donnerstag, trifft man sich zum Stammtisch: Unternehmerinnen und Unternehmer, Landwirte, Dorfbewohner. Es wird über Politik diskutiert, geflucht, gelacht – und manchmal hört man auch lobende Worte. Im Sommer kommen zwei bis drei Grilltage dazu.
Ries weiss, dass Tourismus für Churwalden nicht nur Vorteile bringt. «Die Einheimischen profitieren sonntags von offenen Läden – tragen aber auch die Verkehrslast.» Dass dies ein Spannungsfeld ist, verschweigt er nicht. Als einziges klassisches Hotel im Dorf sieht er sein Haus in einer besonderen Verantwortung. Für viele Gäste ist genau das Teil des Erlebnisses: Sie schätzen es, dass im Restaurant nicht nur Touristen sitzen, sondern auch Einheimische. Gespräche entstehen, Kontakte werden geknüpft, Nummern ausgetauscht. Das Hotel Krone versteht sich dabei als Ort des Dialogs – nicht als abgeschlossene Ferienwelt.
Alles begann mit Molkekuren
Diese Offenheit hat im Haus Tradition. Denn die Geschichte der Krone reicht weit zurück – in eine Zeit, in der Reisen noch eine Frage von Status war. Wer im 18. und 19. Jahrhundert etwas auf sich hielt und es sich leisten konnte, besuchte einen der zahlreichen Molke-Kurorte im Alpenraum. In diese Epoche fällt auch der Bau des ursprünglichen Hotels Krone. 1868 eröffnet, war das damalige Curhaus eine Luxusherberge. «Es war eines der ersten Hotels in der Region», sagt Martin Ries. Zum Haus gehörte damals sogar eine eigene Badeanstalt – ein klares Zeichen für den Kurort-Anspruch jener Zeit.
Ein weiterer Meilenstein für Churwalden folgte im Jahr 2015 mit der besseren Anbindung ans Skigebiet Arosa Lenzerheide. Die moderne 8er-Kabinenbahn ersetzte die in die Jahre gekommene 3er-Sesselbahn Alp Stätz und bietet seither einen komfortablen Einstieg ins Skigebiet. Fun Fact: Die Panoramabahn Churwalden–Heidbüel war die erste Seilbahn, dessen Stationen und Gondeln von Porsche Design Studio ausgerüstet wurde – das schnittige Design kommt also nicht von ungefähr.
Seminarangebote mit Outdoor-Aktivitäten verbinden
Am Ende bleibt noch ein Angebot, das nicht saisonal gebunden ist und dennoch ein wichtiges Standbein ist: die Seminare. Das Hotel Krone verfügt über moderne Seminarräume mit Tageslicht, Smart Screens, Beamer und Leinwänden sowie über eine sehr bequeme Bestuhlung. Ein grosser Seminarraum lässt sich je nach Bedarf für Konzertbestuhlung mit bis zu 100 bis 120 Personen nutzen, dazu kommen Breakout-Räume für kleinere Gruppen. Ob Familienfeier im kleinen Kreis oder grosse Tagung – alles ist möglich.
Was das Seminarangebot besonders macht, ist der Bezug nach draussen. Seminare lassen sich hier flexibel mit Outdoor-Aktivitäten verbinden – von Erlebnissen auf den umliegenden Bergen über Wildbeobachtungen, Zipline oder Ausflüge zum Hausberg Pradaschier. Im Sommer sind Intensiv-Packages gefragt: tagsüber konzentriertes Arbeiten, am Abend ein Grillplausch mit Metzger oder Abendrodeln.
Viele der Seminargruppen kommen aus der Region – nicht selten sind auch Einheimische darunter. «Man hat hier alles, was man braucht», sagt Martin Ries. Und manchmal auch etwas mehr: kurze Wege, einen Drink an der Bar, rasch ins Bett – und am nächsten Morgen erwacht man erholt. Die Krone in Churwalden ein Haus mit Geschichte, Haltung und Sinn für Begegnung. Ein Ort, der vieles ermöglicht, ohne sich aufzudrängen – und genau dadurch überzeugt.