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Unabhängiger in die Zukunft dank energetischem Modernisieren und Solarenergie

Die Greencover AG in Sargans informiert:

Leben & Freizeit
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11.09.23 - 04:30 Uhr
Dank modernisiertem Gebäudepark die Energiewende schaffen
Dank modernisiertem Gebäudepark die Energiewende schaffen

Der Schweiz steht ein enormer Energieumbruch bevor. Das Abstellen der Kernkraftwerke, die zusätzliche Belastung durch Elektrofahrzeuge als auch die Transformation bei den Heizsystemen fordern entsprechende Massnahmen. Gebäudehülle Schweiz hat hierzu eine Studie erstellt, welche die notwendigen Massnahmen erörtert hat.

Im Jahr 2050 werden wir gemäss der Energiestrategie des Bundes schweizweit einen gesamtheitlichen netto Stromverbrauch von rund 76 TWh haben. Im Vergleich zum Jahr 2020 stellt dies eine Erhöhung von rund 11TWh dar. Im Jahr 2050 soll der Stromverbrauch ohne Energie aus Kernkraft auskommen. Gleichzeitig wird die Individualmobilität elektrifiziert und fossile Heizsysteme sollen abgeschafft werden. Ein grosses Potenzial zur Gewinnung von Strom steckt in den erneuerbaren Energien. Vor allem Solartechnik (Fotovoltaik und Solarthermie) auf Dächern und Fassaden wird für die Energiewende eine wichtige Rolle spielen. Mit einem jährlichen Anstieg von 9 Prozent an Fotovoltaik auf Dächern und an Fassaden werden im Jahr 2050 mindestens 34.5 TWh an Strom aus Sonnenenergie produziert. Um dem Problem des fehlenden Winterstroms gerecht zu werden, ist die Energie effizient zu nutzen. Die alleinige Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien wie der Solartechnik löst das Problem nicht. Der entscheidende Faktor, ob die Energiewende geschafft werden kann oder nicht, liegt im ganzheitlichen, energetischen Modernisieren des Gebäudeparks in der Schweiz. Ein optimales energetisches Modernisieren sieht dabei die Erneuerung der Gebäudehülle, des Daches und den Heizungs- und Fensterersatz vor. Zusätzlich kommt die Energiegewinnung mit Solarttechnik hinzu. Ein reiner Heizungsersatz beispielsweise zu einer Wärmepumpe ohne energetisches Modernisieren führt zu einem ineffizienten Mehrverbrauch von Elektrizität.

Um die Energiewende bis 2050 zu schaffen, bedeutet dies für den Schweizer Gebäudepark, dass die aktuelle Erneuerungsrate von rund 0.5 Prozent auf 3.6 Prozent erhöht werden muss. Mit dem energetischen Modernisieren bis zum Jahr 2050 können so nach der Studie von Gebäudehülle Schweiz rund 17.3 TWh Strom eingespart werden. Zusammen mit anderen Massnahmen wie alternativen Heizsystemen und der effizienten Nutzung des Stromüberschusses in den Sommermonaten beispielsweise für die Umwandlung von Power to Gas oder um die Pumpspeicherkraftwerke zu füllen – kann die Energiewende geschafft werden. Wird das energetisches Modernisieren jedoch vernachlässigt, ist die Energiewende nicht machbar. Zuviel Energie würde ineffizient verloren gehen und der Stromverbrauch würde kontinuierlich steigen. Nachfolgendes Diagramm zeigt die Energieproduktion und den Energieverbrauch im Jahr 2050 ohne energetisches Modernisieren jedoch mit einem Ausbau von Solartechnik auf 34.5 TWh auf. Wie man erkennen kann, klafft in den Monaten Januar, Februar, November und Dezember eine grosse Versorgungslücke und die Schweiz wäre wiederum auf Importe aus dem Ausland angewiesen. Wird dagegen energetisch modernisiert, zeigt sich ein anderes Bild. Der Stromverbrauch sinkt und der Bedarf an Energie kann fast gänzlich aus einer Kombination aus Fotovoltaik, übrigen erneuerbaren Energien, Wasserkraft und Holzenergie gestemmt werden. Die restlichen noch bestehenden kleinen Lücken im November und Dezember können mit dem im Sommer durch Sonnenenergie geschaffenen und alternativ genutzten Überschuss durch die beiden vorher genannten Umwandlungen kompensiert werden. Somit wäre die Schweiz von ausländischen Stromlieferungen unabhängig.

Von der Energieberatung bis zur praktischen Umsetzung: alles aus einer Hand

Energetische Sanierungsprojekte können eine aufwendige Sache sein. Gesetzliche Vorgaben und die vielen baulichen Möglichkeiten machen es Bauwilligen nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu fällen. Zum Glück gibt es Profis, die den Durchblick haben und individuelle Lösungen aufzeigen können.

«Die vielen gesetzlichen Vorgaben für energetische Gebäudesanierungen, die zudem je nach Kanton verschieden sind, führen in der Bevölkerung und bei Personen, die Bauprojekte planen zu Unsicherheiten», weiss Fridolin Sprecher. Sprecher ist Elektromonteur und Energieberater bei der Greencover AG in Sargans und erklärt, dass bei einer energetischen Sanierung eine ganzheitliche Betrachtungsweise absolut wichtig und sinnvoll sei. «Denn je nach Art und Zustand des Gebäudes sind verschiedene Lösungen denkbar», ergänzt er. Um eben die am besten passende zu eruieren, müsse man die Stärken und Schwächen einer Baute genaustens kennen, weil die diversen Bauteile eines Gebäudes eine Einheit darstellen würden und sich jede ergriffene Massnahme auf andere Bereiche auswirke. 

Fragen über Fragen

«Nehmen wir als Beispiel die Auswahl für ein neues Heizsystem», wird Sprecher konkret. «Muss allenfalls die Oelheizung ersetzt werden oder kann sie – weil sie noch relativ jung ist – weiter in Betrieb bleiben», stellt er die Frage. Ist möglicherweise eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach,  die eigenen Strom produziert die Lösung – entweder für die Versorgung einer neue Wärmepumpe oder als Kompensation, um weiter mit Oel heizen zu können. Wobei im Zuge der Energiewende besser keine fossilen Brennstoffe mehr eingesetzt werden sollen. Der Entscheid für das eine oder andere (oder kombinierte) System hat wiederum Auswirkungen auf die Art und Dicke der Dämmung sowie die Gebäudehülle. Stichwort Gebäudehülle: «Um diese zu bestimmen, gibt es eine Fülle an verschiedenen Möglichkeiten, sei das bezüglich des eingesetzten Materials oder auch hinsichtlich der optischen Gestaltung», führt Sprecher aus. Soll es eher eine Metall-, eine Holz- oder doch eine Eternitverkleidung sein? «Weil die Material- und Systemforschung in enormem Tempo vorwärtsgehen, gibt es auch immer wieder neue Möglichkeiten und Kombinationen für eine Gestaltung», weiss der gelernte Elektromonteur, der seit bald acht Jahren für das Gebäudehüllen-Unternehmen Greencover AG arbeitet.

«Beim Entscheid für eine PV-Anlage drängt sich weiter die Frage auf, ob praktischerweise Solarmodule als Verkleidung in der Fassade eingebaut werden können. Das wiederum braucht eine genaue Analyse der Situation des Standorts. Wie ist das Haus ausgerichtet, wie stehen die Nachbarhäuser oder wie verläuft der Schattenwurf? Und nicht zu vergessen die grundsätzliche Frage, die früh beantwortet sein will: Soll die Fassade eine einfache verputzte Wärmedämmung erhalten oder ist eine hinterlüftete Verkleidung doch die bessere Lösung? «Bauphysikalisch hat eine Hinterlüftung viele Vorteile», weiss Sprecher, «sie ist aber auch teurer als eine verputzte Dämmung».

Ein wichtiger Gebäudeteil ist weiter die Überdachung. «Zu einer gesamtheitlichen Betrachtungsweise einer energetischen Sanierung gehört natürlich auch die Prüfung des Dachs», betont Sprecher. Wie soll eine PV-Anlage montiert werden: aufgesetzt oder im Dach integriert? Ist auch das Dach hinterlüftet oder besteht im Falle eines Flachdaches die Möglichkeit einer Begrünung. «In Zeiten des Klimawandels und dem Erhalt der Biodiversität keine abwegige Frage», so der Energiespezialist. Und zu guter Letzt noch die Frage, wie allenfalls der Abfluss geregelt ist und das Regenwasser genutzt werden kann.

Ganzheitliche Energieberatungen ist unabdingbar

«Alle diese Fragen und  Überlegungen sind Teil eines Sanierungsprozesses und fliessen in eine Sanierungsstrategie ein», so Sprecher. Als Instrument und Grundlage, um die beste und individuell passende  Lösungen zu finden dient der Geak respektive der Geak plus, der Gebäudeausweis der Kantone. Er zeigt detailliert auf, wie viel Energie ein Gebäude benötigt, er klassifiziert Gebäude nach ihrer Energieeffizienz und bildet den Ist-Zustand aus energetischer Sicht ab. «Es ist allgemein bekannt und bewiesen, dass rund ein Viertel des Endenergieverbrauchs in der Schweiz auf die Haushalte fallen», betont Sprecher. Im Gebäudepark bestehe somit ein riesiges Energiesparpotenzial. Entsprechend werden  Sanierungsmassnahmen mit Fördergelder unterstützt – je nach Kanton in verschiedenen Grössenordnungen und unter verschiedenen Bedingungen und Voraussetzungen. «Damit unsere Kunden in diesem Dschungel zwischen Gesetzesvorgaben und technischen Entwicklungen den Überblick behalten und sinnvolle Lösungen anstreben können, ist eine gesamtheitliche Sicht unabdingbar», gibt Sprecher den Rat an Bauwillige – «denn mit dem richtigen Vorgehen kann viel Fördergeld generiert werden». Und schlussendlich sei eine fundierte Beratung nötig, um allfällige Etappierungen und die Finanzierung des Bauprojekts zu planen.

Das perfekt Kleid für ein Gebäude

Neben der Energieberatung und dem Bau von hinterlüfteten Fassaden bietet die vor bald elf Jahren gegründete Firma eine breite Palette an weiteren Arbeiten rund ums Haus an. Zum Angebot gehören Spenglerarbeiten, die Montage von Blitzschutzanlagen und Sicherheitssystemen gegen Absturz, der Einbau von Dachfenstern oder eben die Montage von Photovoltaik-Anlagen.

https://www.greencover.ch/

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