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Jess Glynne über Musik und Emotionen

Musik begleitet Jess Glynne seit frühester Kindheit. Im Interview spricht sie über ihre ersten musikalischen Erinnerungen, bewegende Fanmomente und warum Art on Ice für sie etwas ganz Besonderes ist.

Leben & Freizeit
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02.02.26 - 04:30 Uhr
Jess Glynne
Jess Glynne

Die in London geborene Singer-Songwriterin Jess Glynne schrieb Musikgeschichte, als sie zur ersten und bislang einzigen britischen Solo-Künstlerin wurde, die acht Nummer-1-Hits in den UK Single Charts landete, darunter «I’ll Be There», «Hold My Hand» und «Don’t Be So Hard on Yourself».

Ihren Durchbruch feierte sie 2013 als Gastsängerin auf den mehrfach mit Platin ausgezeichneten Songs «Rather Be» von Clean Bandit und «My Love» von Route 94. Beide stürmten auf Platz 1 der britischen Charts. Seitdem wurde Jess Glynne mit einem GRAMMY Award, drei Ivor Novello Awards und neun BRIT Award-Nominierungen geehrt.

Die ersten musikalischen Erinnerungen

Schon früh war Musik ein fester Bestandteil von Jess Glynnes Leben. Ihre erste bewusste Erinnerung ans Singen ist untrennbar mit einer Ikone verbunden: Aretha Franklin. Besonders der Song Say a Little Prayer hatte es ihr angetan. Jess wollte ihn nicht einfach mitsingen, sondern genauso interpretieren können wie ihr grosses Vorbild. 

Dass diese tiefe Verbindung zur Musik aus dem Elternhaus stammt, überrascht kaum. «Meine Eltern waren grosse Musikfans», erzählt sie und ergänzt: «Musik war immer präsent, ob zu Hause, im Auto oder im Alltag.» Die musikalische Offenheit prägte ihren Geschmack und ihren Horizont schon in jungen Jahren. «Von Sheryl Crow und Eva Cassidy über Prince und David Bowie bis hin zu Stevie Wonder, Aretha Franklin und Ella Fitzgerald. Die Playlist wechselte dabei ständig», ergänzt sie lächelnd.

Ein prägender Moment folgte im Alter von neun Jahren. Bei einer Schulveranstaltung sang Jess gemeinsam mit einer Freundin Hero von Mariah Carey. Nach diesem Auftritt blieb mehr zurück als Applaus. Zum ersten Mal spürte sie, dass da vielleicht mehr war als reine Freude am Singen. Sie spürte ein verborgenes Talent, das Raum forderte und weiterentwickelt werden wollte.

Wenn Songs Teil von Lebensgeschichten werden

Heute erlebt Jess Glynne die andere Seite dieser frühen Leidenschaft. Besonders berührend wird Jess Glynne, wenn ihre eigenen Songs Teil des Lebens anderer Menschen werden. Auf ihren Reisen hört sie immer wieder Geschichten von Fans, deren Leben durch einen Song verändert, getröstet oder begleitet wurde. 

Ein Moment ist ihr besonders in Erinnerung geblieben: Ein Mann sprach sie in einem Pub an und erzählte ihr, dass seine Mutter kürzlich verstorben sei und er seitdem jeden Tag «Take Me Home» höre. Solche Begegnungen lassen sie die Kraft, die in Musik steckt, bewusst erleben. Für sie ist das eine der schönsten Seiten der Musik.

Jess Glynne bei Art on Ice 2026

Zwischen Sport und Musik erkennt sie viele Parallelen: harte Arbeit, Ausdauer, Leidenschaft und die Tatsache, dass Erfolg nie garantiert ist. Sie selbst war schon immer sportbegeistert und erlebt durch ihre Beziehung zu einer ehemaligen Profisportlerin heute eine noch intensivere Perspektive auf Leistung, Disziplin und Teamgeist.

Gerade diese Mischung macht Art on Ice für sie zu einem besonderen Erlebnis, bei dem Emotion, Bewegung und Musik auf wunderbare Art und Weise zusammenfinden.

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