Chur glänzt nur in der Bildung – Glarus gar nicht
Im neunten Städte-Ranking der Beratungsfirma Wüest Partner und des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» gewinnt aus Südostschweizer Sicht Rapperswil-Jona. Die Stadt am oberen Zürichsee konnte den 19. Rang aus dem Vorjahr halten. Rapperswil-Jona glänzte erneut mit dem zweiten Platz hinter Zug beim Indikator Einkaufsinfrastruktur. Es verbesserte sich in drei und verschlechterte sich in sieben Indikatoren.
Auf Rang 27 (Vorjahr 26) liegt Chur. Die Bündner Hauptstadt punktet insbesonders beim Indikator Bildung und Erziehung mit dem 5. von 162. Plätzen. Nur wenige Punkte holte sich Chur beim Indikator Gesundheit und Sicherheit mit Rang 122. Insgesamt verbesserte sich Chur in drei Punkten und verschlechterte sich bei vier Indikatoren.
Um zwei Plätze auf Rang 79 verschlechterte sich Davos. Die Stadt im Landwassertal belegt beim Indikator Mobilität den letzten (!) Rang. Fünf Davoser Indikatoren sind schlechter als im Vorjahr, deren drei besser.
Fünf Plätze verlor St. Moritz und liegt im Städte-Ranking auf Platz 88. Im Bereich Kultur und Freizeit belegt die Stadt den 6. Rang. In fünf Punkten verschlechterte sich St. Moritz, in zwei verbesserte sich der Nobelort.
Ebenfalls in die Top 100 geschafft hat es – wenn auch nur knapp – Glarus Nord mit Rang 90 (Vorjahr 98). Beim Punkt Erholung schwang die Stadt mit Rang 1 wie schon im Vorjahr obenaus. Fünf Rangverschlechterungen stehen bei Glarus Nord drei Verbesserungen gegenüber. Auf Rang 149 (Vorjahr 151) liegt schliesslich die Gemeinde Glarus.
Beim Rating wurde elf Indikatoren ausgewertet: Arbeitsmarkt, Bevölkerung und Wohnen, Bildung und Erziehung, Kultur und Freizeit, Erholung, Einkaufsinfrastruktur, Gesundheit und Sicherheit, Soziales, Mobilität, Steuerattraktivität und Besonderheiten der Stadt.