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Sommerverkehr dürfte heuer zu noch längeren Staus nach Süden führen

Reparaturen an der San Bernardino-Autobahn A13 dürften in den Sommerferien zu noch längeren Staus als üblich Richtung Süden führen. Der TCS empfiehlt als Alternativen zu San Bernardino und Gotthard, Pässe im Bündnerland, den Lötschberg oder den Grossen Sankt Bernhard.

Agentur
sda
27.06.24 - 12:45 Uhr
Leben & Freizeit
Die Stauprognosen für die Sommerferien Richtung Süden sind heuer noch schlechter als üblich.(Archivbild)
Die Stauprognosen für die Sommerferien Richtung Süden sind heuer noch schlechter als üblich.(Archivbild)
KEYSTONE/URS FLUEELER

In einigen Kantonen haben die Sommerferien bereits begonnen, und das Verkehrsaufkommen in Richtung Süden nimmt täglich zu. Zwischen Anfang Juli und Ende August ist daher auf Schweizer Strassen mit einem aussergewöhnlich hohen Verkehrsaufkommen und mit langen Staus zu rechnen.

Der Touring Club der Schweiz (TCS) erwartet laut einer Mitteilung vom Donnerstag, dass die Staus am Gotthard vor beiden Portalen in diesem Sommer die zehn Kilometer deutlich überschreiten werden. Verschärft werde die Situation heuer durch die Sperrung eines Teilstücks der San Bernardino-Autobahn A13 - einer möglichen Ausweichroute - nach einem Erdrutsch.

Als Alternativrouten empfiehlt der TCS für Reisende aus der Ostschweiz mehrere Pässe im Bündnerland, die nach Italien führen. Aus der Nordwestschweiz, der Region Bern und der Agglomeration Zürich gelangt man mit dem Lötschberg-Autoverlad ins Wallis. Von dort führen Strasse oder Autoverlad am Simplonpass nach Italien oder der Nufenenpass ins Tessin. Über Martigny VS kann zudem durch den Tunnel des Grossen Sankt Bernhard nach Italien gereist werden.

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