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Schweizer Museen geben Nigeria einst geraubte Benin-Objekte zurück

Zwei Museen in Zürich und eines in Genf geben insgesamt 28 Objekte aus ihren Beständen zurück an Nigeria. Diese sogenannten Benin-Bronzen stammen nachweislich von dem Raubzug der britischen Kolonialarmee im Jahr 1897.

Agentur
sda
20.03.26 - 17:00 Uhr
Kultur
Die Anhängermaske Uhunmwu-Ẹkuẹ wurde Ende des 19. Jahrhunderts im damaligen Königreich Benin (heute Nigeria) geplündert und kam später ins Museum Rietberg in Zürich. Die Anhängermaske ist eines der Benin-Objekte, die nun an Nigeria zurückgegeben werden.
Die Anhängermaske Uhunmwu-Ẹkuẹ wurde Ende des 19. Jahrhunderts im damaligen Königreich Benin (heute Nigeria) geplündert und kam später ins Museum Rietberg in Zürich. Die Anhängermaske ist eines der Benin-Objekte, die nun an Nigeria zurückgegeben werden.
Handout: Museum Rietberg

Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich gibt 14 Objekte an die Bundesrepublik Nigeria zurück, das Museum Rietberg in Zürich elf und das Musée d'ethnographie de la Ville de Genève weitere drei. Die entsprechende Vereinbarung wurde am Freitag in Zürich unterzeichnet. Anwesend war auch Olugbile Holloway, Generaldirektor der National Commission for Museums and Monuments (NCMM) in Nigeria.

Das NCMM hatte 2024 und 2025 im Auftrag der nigerianischen Regierung offiziell Restitutionsanträge gestellt. Und in der Schweiz haben zuvor Museen im Rahmen der sogenannten Benin Initiative Schweiz (BIS) die Herkunft ihrer Benin-Werke erforscht. Diese Arbeiten haben ergeben, dass die Objekte, die nun zurückgegeben werden, «gesichert oder mit hoher Wahrscheinlichkeit» einst geplündert wurden.

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