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7. Schweizer Vorlesetag will Generationen miteinander verbinden

Rund 7000 Vorleserinnenn und Vorleser engagieren sich an 365 Veranstaltungen am diesjährigen 7. Schweizer Vorlesestag (22. 5.). Hinzu kommen 34 Prominente, die als Botschafterinnen und Botschafter vermitteln, wie wichtig Vorlesen ist.

Agentur
sda
21.05.24 - 10:00 Uhr
Kultur
Wer vorliest, erlebt nicht nur selbst eine Geschichte, sondern entführt auch jene, denen er vorliest. Das funktioniert, wenn die Mutter der Tochter vorliest. Und es funktioniert am Schweizer Vorlesetag, wenn über Generationsgrenzen hinweg vorgelesen wird.
Wer vorliest, erlebt nicht nur selbst eine Geschichte, sondern entführt auch jene, denen er vorliest. Das funktioniert, wenn die Mutter der Tochter vorliest. Und es funktioniert am Schweizer Vorlesetag, wenn über Generationsgrenzen hinweg vorgelesen wird.
Keystone/DPA/LARS PENNING

Prominenteste Botschafterin ist Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider. «Unsere Kinder gestalten die Welt von morgen. Unsere Aufgabe ist es, ihren Horizont zu erweitern und ihnen zu helfen, ihre Fantasie zu entfalten. Vorlesen schafft Beziehungen. Vorlesen ist eine wertvolle Inspirationsquelle, um sich künftige Welten auszumalen», lässt sie sich in einer Mitteilung der Verantwortlichen zitieren.

Neben ihr treten beispielsweise Mundart-Rapper EAZ, FC Basel-Torhüter Marwin Hitz, Schauspieler Dimitri Stapfer, sein Kollege und Unicef-Schweiz Botschafter Anatole Taubman oder Moderatorin Andrea Vetsch als Botschafterin oder Botschafter auf. Zudem nehmen 30 Mitglieder des National- und Ständerats teil.

An den nahezu 400 Veranstaltungen, die in der ganzen Schweiz geplant sind, steht das generationenverbindende Vorlesen im Zentrum. Es werden Geschichten für Kinder, von den ganz Kleinen bis zu über Zehn-Jährigen, vorgelesen - und zwar an fast allen denkbaren Orten, etwa in Schulen, Bibliotheken, Buchhandlungen, Museen oder auch zu Hause.

Im Theater PurPur in Zürich beispielsweise soll es «Sprachensalat und Buchstabensuppe» geben. Vorgelesen wird auf Ukrainisch, in Schweizer Mundart, auf Mandarin und Dari. Oder im Historischen Museum in Olten können sich Gross und Klein mit ihrem Lieblingsbuch auf die Bühne in einen roten Sessel setzen; geplant ist ein Vorlesekaraoke.

Ins Leben gerufen wurde der Schweizer Vorlesetag vom Schweizerischen Institut für Kinder und Jugendmedien (SIKJM) in Kooperation mit «20 Minuten». Bibliotheken, Museen, Verlage oder Buchhandlungen organisieren die Anlässe in ihren Regionen.

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