Kulturschuppen Klosters öffnet wieder
Am 7. Juni startet der Kulturschuppen Klosters mit dem neusten Film von Marc Forster in die neue Saison – ein buntes Sommerprogramm beginnt.
Am 7. Juni startet der Kulturschuppen Klosters mit dem neusten Film von Marc Forster in die neue Saison – ein buntes Sommerprogramm beginnt.
In «White Bird» erzählt die Grossmutter ihrem verwöhnten Enkel, der wegen Mobbing von der Schule geflogen ist, wie sie als Kind den Nazi-Terror überlebte. Ein Klassenkamerad, der wegen seiner Gehbehinderung von allen gehänselt wurde, verhalf ihr zur Flucht. Seine Eltern versteckten sie in einer Scheune, liefen damit aber auch immer Gefahr, das eigene Leben zu verlieren, wenn sie entdeckt werden sollten. Dieses einfühlsame Drama wird dem Publikum nochmals am 13. Juni gezeigt.
Vampire waren gestern
«Twilight»-Star Kristen Stewart und Newcomerin Katy O’Brian glänzen in der aufregenden Thriller-Romanze «Love Lies Bleeding» (12. und 21. Juni). Der Film ist in der Welt des Bodybuildings angesiedelt und handelt von einer Athletin, die sich in eine Fitnessstudio-Managerin mit kriminellem Familienhintergrund verliebt. Schnell, visuell stark und manchmal mit überraschenden Momenten – selten liegt Ekel und Witz so nahe beieinander.
Der Tod bringt die Familie näher
Im Drama «Sterben» findet eine Familie sich wieder. Als der Dirigent Tom nahende Abschiede als Motiv für seine neue Komposition wählt, erobert das Thema plötzlich sein Leben. Sein dementer Vater ist bereits im Pflegeheim, und seine Mutter steht mit ihren schweren Diagnosen kurz vor dem Tod. Ausserdem zieht seine Schwester den Rausch der Verantwortung vor, und seine Ex-Freundin überlässt ihm ihr Kind zur Pflege. Obwohl sich die Familie entfremdet hat, ist sie bald gezwungen, mit dem Tod zurechtzukommen und ungewollt wieder zusammenzufinden. Wie sie das schaffen, ist am 19. Juni im Kulturschuppen zu sehen.
«Electric Blue» am 26. Juni erzählt in einer tragisch-komischen Atmosphäre sechs Geschichten von Menschen, deren Normalität auf mysteriöse Weise aus den Fugen gerät. Ein Mann verschwindet im Wald, Liebende überwinden die Zeit, eine Jahreszeit geht verloren. In episodischer Form erzählt die Berner Filmautorin Lisa Gertsch von suchenden, zweifelnden Menschen, von Liebe und Vergänglichkeit, Sehnsucht und Einsamkeit.
Französischer Witz und Charme
Am 28. Juni und 10. Juli erwartet die Gäste eine französische Komödie. «La fille des son pêre» zeigt eine Beziehung auf Augenhöhe zwischen einem alleinerziehenden Vater und seiner Tochter als Kind bis zur jungen Erwachsenen. Als die 17-jährige Rosa an die Kunstschule in Metz zugelassen wird, folgt eine schwierige Trennung, die die Vergangenheit wieder aufleben lässt.
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