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Martin Bundi mit dem Bündner Kulturpreis geehrt

Der Bündner Kulturpreis 2013 wird an Martin Bundi verliehen. Die Regierung hat den Preis nebst neun Anerkennungs- und zehn Förderungspreisen vergeben.

Südostschweiz
Donnerstag, 19. September 2013, 10:41 Uhr
Die Bündner Regierung hat den Kulturpreis 2013 an Martin Bundi vergeben.

Chur. – Mit der Vergabe würdigt die Regierung laut einer Mitteilung Martin Bundis vielfältige, anregende Publikationen und sein Wirken als Historiker, Kulturpolitiker, Kämpfer für das Rätoromanische sowie für Natur, Kultur und Geschichte im rätischen Alpenraum. Der Preis ist mit 30 000 Franken dotiert.

Im Weiteren hat die Regierung Anerkennungspreise im Betrag von je 20 000 Franken zugesprochen an:

  • Elisabeth Arpagaus erhält den Preis in Würdigung ihrer unbeirrbaren Suche nach dem Wesen und Geheimnis der Farben, die sie aus mannigfachen Materialien in verschiedenen Gegenden der Welt gewinnt und in sensible Farbtafeln überträgt.
  • Riccarda Caflisch wird ausgezeichnet für ihre virtuosen, persönlich gefärbten Interpretationen als Flötistin und ihre mutige Auseinandersetzung mit Neuer Musik.
  • Ignaz Cathomen wird geehrt für seine Leistungen zugunsten des «Parc la Mutta» in Falera und für sein beständiges Engagement für die rätoromanische Sprache und Kultur.
  • Leza Dosch wird gewürdigt für seine umfangreiche und kompetente Erforschung, Inventarisierung und Vermittlung der Kunst in Graubünden, insbesondere der Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts.
  • Balser Fried wird geehrt für seine fachkundige Forschung und seine Beharrlichkeit in der Erhaltung und Förderung der Dunklen Biene, einer bedrohten einheimischen Bienenrasse.
  • Robert Grossmann erhält den Preis in Würdigung seiner langjährigen Leistungen als Komponist, Musikwissenschafter und Instrumentalist auf alten Zupfinstrumenten.
  • Otto Pajarola wird ausgezeichnet für seine fotografische Dokumentation von Land und Leuten sowie für sein Wirken als vielseitiger Kulturanimator im Schams.
  • Silke Redolfi erhält den Preis für ihre Leistungen als Historikerin und Autorin sowie für ihr beharrliches Engagement zugunsten des Frauenkulturarchivs Graubünden.
  • Reto Rigassi wird gewürdigt für seine Leistung, Land und Natur in Beziehung zu bringen mit vielschichtigen, künstlerischen Begriffen, welche die Wirklichkeit in einer universellen Sprache interpretieren und widerspiegeln.

Förderungspreise in der Höhe von je 20 000 Franken gehen an: Gaudens Bieri, Musiker; Laura Bott, bildende Künstlerin; Maurus Gauthier, Tänzer; Ursina Giger, Musikerin; Alessandro Ligato, Fotograf; Livio Russi, Musiker; Flurina Sarott, Musikerin; Martin Wildhaber, Musiker; Lydia Wilhelm, bildende Künstlerin, sowie Valeria Zangger, Musikerin.

Die Preise werden im Rahmen einer Feier im Grossratssaal in Chur am 15. November übergeben. (so)

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