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«Glückauf» für das jüngste Bündner Museum

Der Verein Erzminen Hinter­rhein hat eines seiner grössten Projekte realisiert: die Einrichtung eines Bergbaumuseums. Wer wissen will, wo in der Region welches Erz mit welchen Mitteln abgebaut wurde, ist in Innerferrera am richtigen Ort.

Südostschweiz
Sonntag, 06. April 2014, 16:15 Uhr
Alter Stall, neuer Zweck: Das frisch eröffnete Bergbaumuseum in Innerferrera.

Ferrera. – Zwei Dauerausstellungsräume im Obergeschoss, im Erdgeschoss eine öffentliche Toilette, einen Informationspunkt des Naturparks Beverin und einen Raum für Wechselausstellungen: Das alles beherbergt das am Samstag mit bergmännischen «Glückauf»-Wünschen neu eröffnete Bergbaumuseum in Innerferrera, entstanden aus einer Kooperation des Vereins Erzminen Hinterrhein mit dem Naturpark Beverin und der Gemeinde Ferrera.

Ein kleines Bergbau-Mekka

«Die Gemeinde hat sich für das Projekt stark engagiert», betont Vereinspräsident Johannes Mani, «auch finanziell». Der Verein hat unter anderem viel Eigenleistung und die Ausstattung beigesteuert. Dafür besitzt Ferrera nun ein kleines Bergbau-Mekka. «Das Museum soll zeigen, was abgebaut wurde, wo in der Region abgebaut wurde und mit welchen Mitteln», erläutert Vorstandsmitglied Marcel Bass.

Führungen und Exkursionen

Das Museum ist bis Ende Oktober täglich von 8.30 bis 18 Uhr geöffnet, den Eintritt von vier Franken kann man in eine Kasse legen. Jeden Donnerstagnachmittag wird ausserdem eine geführte Museumsbesichtigung angeboten, jeden Freitag eine Exkursion zu den Minen auf Ursera. Dafür anmelden kann man sich bei Viamala Tourismus. (jfp)

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