×

Düstere Kapitel aus Schwyzer Feder

Düstere Kapitel aus Schwyzer Feder

Jung-Autorin Ramona Wirth aus Pfäffikon hat ihren ersten Roman geschrieben. Sie wünscht sich, dass die Jugendlichen vermehrt auf ihr Herz hören.

Südostschweiz
vor 8 Jahren in
Ramona Wirths Romanfigur Heralia hat es nicht immer leicht, genauso wie sie selbst. Ihr Hund Shurikan half ihr durch schwere Zeiten.

Pfäffikon. – Als sie vor fünf Jahren mit dem Schreiben begonnen habe, seien es ausschliesslich Horror- oder Fantasy-Geschichten gewesen, erklärt Ramona Wirth. Mit dem Jugendroman «Ein Sommer mit Heralia» habe sie dann den Schritt gewagt, eine realistische Geschichte zu erzählen.

«Die Story handelt von einem 18-jährigen Mädchen namens Heralia, das einen aufregenden Sommer erlebt und ihre grosse Liebe kennenlernt», sagt Ramona Wirth. Heralia sei ein Mädchen, das in der Schule nicht akzeptiert werde, recht eigensinnig sei und in ihrer eigenen Traumwelt lebe. Wie im richtigen Leben müsse die Protagonistin Entscheidungen treffen. Auch sie sei während der Oberstufenzeit eher eine verschlossene Einzelgängerin gewesen, erklärt die 21-Jährige. «Das ist ein ziemlich düsteres Kapitel in meinem Leben.» Mit zwölf sei ihre Mutter verstorben und sie habe sich damals ziemlich zurückgezogen, sich schwarz gekleidet und etwas Zeit gebraucht, um sich selber zu finden. Die Familie, die Fotografie, aber auch ihr fünfjähriger Hund Shurikan hätten ihr jedoch wieder neuen Lebensmut gegeben.

Mit dem Roman «Ein Sommer mit Heralia» möchte die Jungautorin den Jugendlichen näherbringen, was wirklich wichtig ist im Leben. «Ich denke, die Jugend ist heute so abhängig geworden von Handys, PCs oder der Werbung.» Oft würden dabei die essenziellen Werte wie Vertrauen oder Ehrlichkeit auf der Strecke bleiben.

Die Autorin möchte ausserdem die Jugendlichen ermutigen, auf ihr Herz zu hören. «Ganz egal, was du machst. Wenn du es aus Überzeugung tust und aus reinem Interesse, dann sollst du es machen und dich nicht davon abbringen lassen», so Ramona Wirth. (asz)

Kommentieren

Kommentar senden
Mehr zu MEHR