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Dr. House hängt das Stethoskop an den Nagel

Die TV-Serie «Dr. House» wird eingestellt. Das sei zwar «schmerzhaft», aber man wolle den «rätselhaften Charakter» House verschwinden lassen, solange noch ein Geheimnis in der Luft liege, teilten Hauptdarsteller Hugh Laurie und seine Co-Produzenten am Mittwoch mit.

Südostschweiz
Donnerstag, 09. Februar 2012, 16:10 Uhr
Hugh Laurie startet in die letzte Drehsaison als übellauniger Dr. House (Archiv).

Los Angeles. – Die Arbeit wird Laurie nicht ausgehen: Nach seinem erfolgreichen Debütroman «The Gun Seller» schreibt er derzeit an einem neuen Thriller. Und für sein erstes Blues-Album «Let Them Talk», bei dem er unter anderem mit Tom Jones zusammenarbeitete, ist der passionierte Pianist für den Swiss Music Award in der Kategorie Best Breaking Act International (internationale Newcomer) nominiert.

«Dr. House» läuft seit acht Jahren beim US-Sender Fox und wird hierzulande von SF zwei gezeigt. Die letzte Staffel beginnt am 27. Februar um 21.35 mit der Folge «Mein Vicodin, dein Vicodin»: Sie zeigt House kurz vor der Entlassung aus dem Gefängnis - er hatte seine Vorgesetzte und Geliebte Dr. Cuddy tätlich angegriffen.

Die Einschaltquoten der Show um den sarkastischen und sturen «Dr. House» waren in der achten Staffel, die derzeit im US-Fernsehen ausgestrahlt wird, auf neun Millionen Zuschauer gesunken - in der dritten Saison hatte die Serie noch gut 20 Millionen Fans vor den Bildschirm gelockt.

Laurie und seine Mitproduzenten zeigten sich zum Ende aber glücklich, dass der Arzt überhaupt so lange auf die Suche nach ungewöhnlichen Krankheitsbildern gehen konnte. «Im April werden 177 Episoden vollständig sein, das sind ungefähr 175 mehr als jeder 2004 erwartet hat», hiess es.

Der britische Schauspieler Laurie war für seine Rolle mehrfach für den Emmy nominiert worden und gewann für seine Darstellung des Arztes zwei Mal den Golden Globe. (sda)

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