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Die Sendung «handgmacht» aus Maienfeld

Die Sendung «handgmacht» aus der Volkskultur schaut sechs Instrumentenbauern über die Schulter und entdeckt dabei leidenschaftliche Persönlichkeiten, zeigt lustige Anekdoten und hervorragende Instrumente. Zudem stöbert die Redaktion mit den Protagonisten im Volksmusikarchiv des Schweizer Fernsehens.

Südostschweiz
Dienstag, 03. Juli 2012, 08:50 Uhr
Akkordeonbauer Thedi von Weissenfluh.

Maienfeld. – Volksmusik und ihre Instrumente haben in der Schweiz eine grosse Tradition. Egal ob mit Schwyzerörgeli oder Akkordeon, Hackbrett oder Alphorn, Klavier oder gar den urchigen Chlefelis, Volksmusik bedeutet Heimat. Doch woher kommen all diese Instrumente, die den heimischen Klang dieser Musik ausmachen?

Die Sendung «handgmacht» hat sich auf die Suche gemacht und Menschen gefunden, die mit voller Leidenschaft solche Instrumente bauen. Entstanden sind sechs Porträts, die auch immer wieder mit Musik aus dem Archiv untermalt werden – Musik, zu welcher die Instrumentenbauer einen ganz besonderen Bezug haben. Die Serie startet am Samstag um  18.45 Uhr auf SF 1. Am 4. August porträtiert sie Akkordeonbauer Thedi von Weissenfluh aus Maienfeld.

Schwyzerörgeli, 7. Juli Was macht ein Schwyzerörgeli-Lehrer, der mit den Instrumenten auf dem Markt nicht zufrieden ist? Edgar Ott aus Unteriberg SZ beginnt selbst Instrumente zu bauen – und beschäftigt heute acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Hackbrett, 14. Juli Johannes Fuchs hat als Kind schon seinem Vater auf die Finger geschaut, wie ein Hackbrett gebaut wird. Heute tüftelt er in seiner Werkstatt in Appenzell an neuen Innovationen – und weiss, warum sein Holz in einer gewissen Mondphase gefällt werden muss.

Alphorn, 21. Juli Das Alphorn wird in Eggiwil im Emmenthal noch von Hand gemacht. Alphornbauer Walter Bachmann nimmt sich für jedes Instrument viel Zeit. Dabei steckt er neben dem überlieferten Knowhow auch Leidenschaft und Liebe in das Instrument.

Klavier, 28. Juli Klavierbauer Stefan Kessler aus Thalwil ZH ist fasziniert von der Klangsymbiose aus Metall und Holz. Klavier und Flügel sind seine Patienten. In seinem Traumjob bringt er alte Instrumente auf Hochglanz und haucht ihnen neuen Klang und Leben ein.

Akkordeon, 4. August In Maienfeld arbeitet Akkordeonbauer Thedi von Weissenfluh täglich an neuen Akkordeons. Wieso er zuerst selbst Werkzeug bauen musste, damit er ein Akkordeon nach seinem Wunsch herstellen konnte, erzählt er in «handgmacht».

Chlefeli, 11. August Chlefeli-Bauer Robert Kessler aus Rickenbach hat über 170 verschiedene Hölzer aus aller Welt in seinem Keller. Daraus sägt, schnitzt und feilt der Netzelektriker in seiner Freizeit Chlefelis für die Schwyzer Jugend und alle anderen, die das Brauchtum noch pflegen. (so)

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