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«Achtung, fertig, WK!» zeigt die Armee in Graubünden

Kommandant Reiker begrüsst ab kommender Woche seine Mannen zum WK 2013 in den Schweizer Kinos. «Achtung, fertig, WK!» ist die Nachfolgegeschichte des erfolgreichen Schweizer Films «Achtung, fertig, Charlie!». Der Film wurde zu einem grossen Teil im Kanton Graubünden gedreht.

Südostschweiz
Mittwoch, 16. Oktober 2013, 12:55 Uhr
Marco Rima (rechts) spielt im Film «Achtung, Fertig, WK» Kommandant Reiker.

Thusis. – In «Achtung, fertig, WK!» haben Alex und seine Freundin Anna ein Problem: Anna ist hochschwanger, und sie finden keine bezahlbare Wohnung. Helfen könnte Annas Vater, Kommandant Reiker, denn er besitzt ein leer stehendes Haus. Doch Reiker hat ganz andere Probleme: Sein Bataillon droht Einsparungen zum Opfer zu fallen. So schliessen der dienstuntaugliche Alex und Reiker einen Pakt, der nicht nur die Schweizer Armee durcheinander bringt, sondern auch Alex' Beziehung mit Anna an den Rand des Abgrunds.

25 Tage lang wurde im Sommer für den Film in Thusis und Umgebung gedreht («suedostschweiz.ch» berichtete). Auf der Suche nach einer geeigneten Truppenunterkunft war man auf das Ausbildungszentrum Pantun aufmerksam geworden, das der Thusner Gemeinderat zur Verfügung stellte. Nun gibts den Film am Samstag um 15 Uhr im Kino Rätia in Thusis als exklusive Schweizer Vorpremiere.

Zweiterfolgreichster Schweizer Film

Neben den Hauptdarstellern Marco Rima, Liliane Amuat, Matthias Britschgi, Sira Topic und Martin Rapold standen auch 400 Statisten vor der Kamera. Am 24. Oktober ist Kinostart. Dann wird sich zeigen, ob an «Achtung, fertig, Charlie!» angeschlossen werden kann. Gemessen an der Anzahl Kinoeintritten ist «Achtung, fertig, Charlie!» des Churer Regisseurs Mike Eschmann und mit Ex-Miss Schweiz Melanie Winiger mit 560 000 Besucher hinter «Die Schweizermacher» (1978, 940 000 Besucher) der zweiterfolgreichste Schweizer Film seit 1976.

Diese Produktion wurde anfangs vom Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) unterstützt. Später aber wegen der aus der Sicht des VBS unrealistischen, komischen Darstellung der Rekrutenschule kritisiert. 2011 wurde zum Zehnjahresjubiläum des Films eine Fortsetzung angekündigt. Regie führte Oliver Rihs, das Drehbuch schrieb Güzin Kar. (phw)

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