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Will Smith lernte von Vater der Williams-Tennisschwestern

Hollywood-Star Will Smith (53) spielt in dem Familiendrama «King Richard» den ehrgeizigen Vater der Tennis-Ikonen Serena und Venus Williams. Von Richard Williams habe er vor langer Zeit etwas Wichtiges für seine eigene Vaterrolle gelernt, sagte Smith, Vater von drei erwachsenen Kindern, vor dem US-Kinostart in einem Pressegespräch. In den 1990er Jahren habe er ein Fernsehinterview mit der damals 14-jährigen Venus gesehen, in dem sich Richard Williams schützend «wie ein Löwe» hinter seine Tochter stellte. Diese Szene habe ihn damals tief berührt. So wollte er selbst für seine Kinder eintreten, sagte Smith.

Agentur
sda
17.02.22 - 17:04 Uhr
Kultur & Musik
ARCHIV - US-Schauspieler Will Smith lernte etwas vom Vater der Williams-Tennisschwestern. Foto: Phil Mccarten/Invision via AP/dpa
ARCHIV - US-Schauspieler Will Smith lernte etwas vom Vater der Williams-Tennisschwestern. Foto: Phil Mccarten/Invision via AP/dpa
Keystone/Invision via AP/Phil Mccarten

Sein eigener Vater sei im Militärdienst und sehr streng gewesen. «Als Kind durfte ich keine eigene Meinung haben, ich musste nur folgen», blickte Smith zurück. Die Williams-Familie habe völlig anders funktioniert. Richard habe seine Töchter eher angespornt als angetrieben. Es sei «magisch» gewesen, wie das Talent und die Begeisterung der beiden Mädchen gefördert wurde und die Familie gemeinsam mit grossem Vertrauen ihr Tennis-Ziel erreicht habe.

«King Richard» schildert den Aufstieg der Mädchen aus dem ärmlichen kalifornischen Compton an die Weltspitze des Damentennis. Der Film stellt den ambitionierten Familienpatriarch in den Mittelpunkt. Smith habe ihren Vater perfekt dargestellt, lobte Serena Williams (40) die Leistung des Hollywood-Stars. Es sei «super surreal», ihre eigene Familiengeschichte nun im Kino zu sehen.

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