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Was Julianne Moore über die Zukunft des Kinos denkt

Die Schauspielerin Julianne Moore macht sich über einen wandelnden Kino-Markt mit Streaming-Konkurrenten keine Sorgen. «Ich habe das Gefühl, dass die Diskussion über die Zukunft des Kinos am Ende oft eher die kommerzielle Seite betrifft, dass sie sehr geschäftsorientiert ist», sagte die 61-Jährige am Mittwoch in Venedig. «Für mich ist am wichtigsten, was erschaffen wird. Was wir weiterhin kreieren.» Es werde immer wieder andere technische Übertragungswege von Kunst geben: «Wie wir leben, wie sich die Welt entwickelt, verändert sich permanent. Aber Kunst verändert sich nicht. Sie ist konstant. Menschen werden immer Geschichten erzählen, und Menschen werden immer neue Wege finden, Geschichten zu erzählen.» Das sei für sie das, was das Filmfest Venedig ausmache. Moore ist dieses Jahr Präsidentin der Jury.

Agentur
sda
31.08.22 - 14:28 Uhr
Kultur
Jurypräsidentin Julianne Moore, Schauspielerin aus den USA, steht für die Fotografen beim Fototermin für die Jury während der 79. Filmfestspiele von Venedig. Foto: Vianney Le Caer/Invision/AP/dpa
Jurypräsidentin Julianne Moore, Schauspielerin aus den USA, steht für die Fotografen beim Fototermin für die Jury während der 79. Filmfestspiele von Venedig. Foto: Vianney Le Caer/Invision/AP/dpa
Keystone/Invision/AP/Vianney Le Caer

Die 79. Filmfestspiele in Venedig werden am Mittwochabend feierlich eröffnet. Im Wettbewerb sind dieses Jahr mehrere grosse Netflix-Produktionen vertreten. Auch der Eröffnungsfilm «White Noise» von Noah Baumbach ist eine Produktion des Streaming-Anbieters.

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