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«Triangle of Sadness»-Regisseur würdigt gestorbene Hauptdarstellerin

Der schwedische Regisseur Ruben Östlund hat die Nordamerikapremiere seines Filmes «Triangle of Sadness» der verstorbenen Hauptdarstellerin Charlbi Dean gewidmet. Die Satire über die Welt der Superreichen wurde am späten Dienstagabend (Ortszeit) auf dem 47. Toronto International Film Festival gezeigt.

Agentur
sda
14.09.22 - 16:40 Uhr
Kultur & Musik
ARCHIV - Charlbi Dean, Schauspielerin und Model aus Südafrika, beim Fototermin für den Film «Triangle of Sadness» während des 75. Filmfestivals in Cannes. Foto: Daniel Cole/AP/dpa
ARCHIV - Charlbi Dean, Schauspielerin und Model aus Südafrika, beim Fototermin für den Film «Triangle of Sadness» während des 75. Filmfestivals in Cannes. Foto: Daniel Cole/AP/dpa
Keystone/AP/Daniel Cole

Dean war im Alter von 32 Jahren am 29. August in New York an einer unerwarteten Krankheit gestorben. «Es ist eine sehr emotionale Vorführung für uns, weil Charlbi Dean, unsere Kollegin und eine der Hauptdarstellerinnen, vor 15 Tagen verstorben ist», sagte Östlund.

Östlund wurde für den Film mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet. Ein Grossteil des Films spielt auf einer Luxusjacht, auf der ein schickes Dinner komplett eskaliert. Das südafrikanische Model war darin als Social-Media-Influencerin zu sehen. Es war Deans erste grosse Filmrolle.

«Wir wollten, dass sie hier ist, an unserer Seite, um diesen fantastischen Moment mit uns zu teilen», sagte Östlund vor dem Publikum in Toronto. Mit ihm auf der Bühne standen die sichtlich gerührten Schauspieler Harris Dickinson und Dolly De Leon. «Wir drei wollen diese Vorführung ihrer Familie und Charlbi widmen, um ihr Werk zu würdigen», so Östlund. «Ich bin mir zu hundert Prozent sicher, dass Charlbi möchte, dass wir hier einen wirklich fantastischen Abend erleben. Es wäre auch für sie ein wichtiger Abend gewesen, um den Film dem nordamerikanischen Publikum vorzustellen.»

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