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Salzburger Festspiele mit Uraufführung von «Verrückt nach Trost»

Das Theaterstück «Verrückt nach Trost» von Thorsten Lensing ist am Samstagabend bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt worden. Zu den vier Darstellern gehörte der auch durch viele Film- und Fernseh-Auftritte bekannte Devid Striesow («Tatort», «Ich bin dann mal weg»).

Agentur
sda
07.08.22 - 09:06 Uhr
Kultur
Ursina Lardi, in der Rolle der Charlotte, und Devid Striesow, in der Rolle des Felix, spielen während einer Fotoprobe ausgewählte Szenen des Schauspiels "Verrückt nach Trost". Foto: Barbara Gindl/APA/dpa
Ursina Lardi, in der Rolle der Charlotte, und Devid Striesow, in der Rolle des Felix, spielen während einer Fotoprobe ausgewählte Szenen des Schauspiels "Verrückt nach Trost". Foto: Barbara Gindl/APA/dpa
Keystone/APA/Barbara Gindl

Der Autor Lensing führte selbst Regie. Das dreieinhalbstündige Stück kreist um die Entwicklung zweier Geschwister. Die Zuschauer können den Werdegang und die Nöte der beiden anfangs zehn- und elfjährigen Geschwister Charlotte und Felix über mehrere Jahrzehnte hinweg verfolgen.

«Es geht nicht um Themen, es geht Thorsten Lensing mehr um Menschen in verschiedenen Konstellationen. Wichtig sind die Gleichzeitigkeit und Gleichwertigkeit verschiedener Ebenen», hatte Schauspielerin Ursina Lardi vor der Premiere gesagt. «Es ist eine direkte, klare Sprache, aber gleichzeitig Dichtung, ohne alltäglich zu sein.»

Lensing und das vierköpfige Schauspielerteam Striesow, Lardi, André Jung und Sebastian Blomberg kennen sich bestens. Sie arbeiten teilweise schon seit 20 Jahren zusammen. Für Striesow war es der erste Auftritt bei den Salzburger Festspielen.

Mit «Unendlicher Spass» war dem Team um Lensing 2018 ein grosser Erfolg gelungen. Das neue Stück ist eine Koproduktion mit Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Sophiensæle Berlin, Kampnagel Hamburg, Theater Chur, asphalt Festival Düsseldorf, Theater im Pumpenhaus Münster und Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main.

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