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Opioid-Krise: Name Sackler verschwindet aus dem Metropolitan Museum

Im Skandal um das süchtig machende Schmerzmittel Oxycontin verschwindet der Name der Familie Sackler von sieben Ausstellungsräumen im New Yorker Metropolitan Museum.

Agentur
sda
10.12.21 - 09:43 Uhr
Kultur
ARCHIV - Opioid-Krise: Der Name Sackler verschwindet aus dem Metropolitan Museum. Foto: Seth Wenig/AP/dpa
ARCHIV - Opioid-Krise: Der Name Sackler verschwindet aus dem Metropolitan Museum. Foto: Seth Wenig/AP/dpa
Keystone/AP/Seth Wenig

Das teilte das renommierte Museum am Central Park in Manhattan am Donnerstag gemeinsam mit Mitgliedern der Familie Sackler mit.

«Unsere Familien haben das Met immer stark unterstützt und wir glauben, dass dies im besten Interesse des Museums und seiner Aufgabe ist», hiess es in der Mitteilung der Familie.

«Das Met wurde aufgebaut mithilfe der Unterstützung von Generationen von Spendern - und die Sacklers haben immer zu den grosszügigsten Spendern gehört», sagte der Geschäftsführer des Museums, Dan Weiss. «Diese wohlwollende Geste der Sacklers hilft dem Museum nun, diesen und künftigen Generationen zu dienen. Wir schätzen das sehr.»

Dem US-Pharmakonzern Purdue und der Eigentümerfamilie Sackler wird vorgeworfen, Schmerzmittel unter Verschleierung der Suchtgefahren mit rücksichtslosen und aggressiven Methoden vermarktet zu haben. Dazu laufen Tausende Klagen. Der Skandal hat den lange vor allem für sein Mäzenatentum bekannten Sackler-Clan schon seit längerem schwer in die Kritik gebracht. Das Metropolitan Museum hatte schon 2019 angekündigt, keine weiteren Spenden der Sacklers anzunehmen. Weitere grosse Museen wie die Tate Modern in London und der Louvre in Paris beendeten ebenfalls die Zusammenarbeit mit der Familie und entfernten teilweise auch schon deren Namen aus ihren Ausstellungshallen.

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