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Nichts ganz - und gleichzeitig alles: Post Malone mit neuem Album

Für manche ist Post Malone der lebende Beweis dafür, dass Gesichtstattoos nicht jeden gefährlich aussehen lassen. Doch harmlos ist die Musik des als besonders gutmütig geltenden 26-jährigen Amerikaners, der sich keinem Genre zuordnen lassen will, nun wirklich nicht. Das gilt auch für sein am 3. Juni veröffentlichtes viertes Album «Twelve Carat Toothache».

Agentur
sda
31.05.22 - 15:34 Uhr
Kultur
ARCHIV - Post Malone, RB-Sänger und Rapper, in der Barclaycard Arena zu Beginn seiner Deutschlandtour 2019. Sein neues Album "Twelve Carat Toothache" soll am 03.06.2022 erscheinen. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
ARCHIV - Post Malone, RB-Sänger und Rapper, in der Barclaycard Arena zu Beginn seiner Deutschlandtour 2019. Sein neues Album "Twelve Carat Toothache" soll am 03.06.2022 erscheinen. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Keystone/dpa/Daniel Bockwoldt

Eine erste Idee von der neuen Platte gibt Malones Single «Cooped Up», ein weiteres eingängiges R'n'B-Stück, das seine durchdringende Stimme in den Mittelpunkt rückt. In der US-Show «Saturday Night Live» besang er zudem im Track «A Love Hate Letter To Alcohol» seinen Alkoholmissbrauch - musikalisch unterstützt von der Indie-Folk-Band Fleet Foxes.

Malones musikalische Herkunft liegt unter anderem in gitarrenlastiger Musik mit Einflüssen zum Beispiel von Bob Dylan, doch mittlerweile kann ihn niemand mehr in eine Schublade stecken: Rapper, Sänger, Songwriter - Hip Hop, R'n'B, Trap, Pop. Post Malone ist nichts ganz - und gleichzeitig alles.

Seinen Durchbruch schaffte Malone, der mit bürgerlichem Namen Austin Richard Post heisst, 2015, nachdem er zum Musikmachen nach Los Angeles gezogen war. «White Iverson» hiess der Song, der ihm vor allem im Dunstkreis der Westcoast-Rapszene Aufmerksamkeit verschaffte.

Sein erstes Album «Stoney» machte ihn 2016 zur Grösse im Geschäft, spätestens mit «Beerbongs & Bentleys» und dem Superhit «rockstar» war er 2018 endgültig ein Star. «Hollywood's Bleeding» kam 2019 heraus - und erreichte ebenfalls die weltweiten Chartspitzen. Alles andere wäre nun bei «Twelve Carat Toothache» eine grosse Überraschung.

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