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Ein ereignisreiches Jahr für die Musei Valposchiavo

Weniger Besucherinnen und Besucher als im Vorjahr, eine neue Geschäftsführung und zufriedene Verantwortliche: Die Stiftung Musei Valposchiavo blickt bereits jetzt auf das Jahr 2022 zurück.

Südostschweiz
30.11.22 - 11:00 Uhr
Kultur & Musik
Neues Gebäude sticht hervor: Der neue Kulturspeicher Valposchiavo, im Vordergrund die Gebäude des Mulino Aino.
Neues Gebäude sticht hervor: Der neue Kulturspeicher Valposchiavo, im Vordergrund die Gebäude des Mulino Aino.
Pressebild

Die Stiftung Musei Valposchiavo betont in ihrer Medienmitteilung vom Dienstag, dass sie wie bisher auf die Mitwirkung vieler freiwilliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen dürfe. Neu sei hingegen die erstmalige Anstellung eines Geschäftsführers im Rahmen eines 60-Prozent-Pensums. Dies gewährleiste, dass die Stiftung ihre Aufgaben im Dienst der Öffentlichkeit auch in Zukunft auf stabiler Basis wahrnehmen könne.

Zusammenschluss

Im 2022 ist es erfolgreich gelungen, die Strukturen und Angebote des Musei poschiavino mit jenen des Mulino Aino unter dem neuen Dach der Stiftung Musei Valposchiavo zusammenzuführen, wie es heisst. Nach dem Zusammenschluss ergebe sich für die Musei Valposchiavo nun die Chance, die Angebote aller beteiligten Strukturen noch besser zu koordinieren und aus einer Hand zu betreuen. Zu den Strukturen gehören Palazzo de Bassus-Mengotti, Casa Tomé, Komplex Mulino Aino – bestehend aus Mühle, Schmitte, Sägerei und Waschtrog -, Kulturspeicher Valposchiavo und die interaktiven Angebote «Vom Feld auf den Tisch».

Trotz weniger Eintritten zufrieden

Im vergangenen Jahr hätten die Besucherzahlen Rekordwerte erreicht, schreiben die Verantwortlichen. Dies wohl wegen der pandemiebedingten Reisebeschränkungen und den besonders hohen Übernachtungszahlen in der Region. Nicht ganz unerwartet verzeichneten die Häuser der Stiftung Musei Valposchiavo in diesem Jahr deshalb einen Rückgang der Besucherzahlen auf das Niveau der Vorjahre. Weiter sei es durchaus möglich, dass das schöne Sommerwetter den ein oder anderen von einem Museumsbesuch abgehalten habe. 

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