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Britische Filmpreise: Sieben Baftas für «Im Westen nichts Neues»

Das deutsche Kriegsdrama «Im Westen nichts Neues» von Regisseur Edward Berger ist in diesem Jahr der grosse Gewinner bei den als Baftas bekannten britischen Filmpreisen. Die Neuverfilmung des Romans von Erich Maria Remarque wurde am Sonntag in London insgesamt siebenmal ausgezeichnet, darunter als Bester Film und für die Beste Regie. Auch der Preis für den Besten nicht-englischsprachigen Film ging an Berger und sein Team. Komponist Volker Bertelmann alias Hauschka wurde für seine Filmmusik ausgezeichnet.

Agentur
sda
19.02.23 - 22:46 Uhr
Kultur
HANDOUT - Szene aus «Im Westen nichts Neues» mit dem österreichischen Schauspieler Felix Kammerer. Das deutsche Kriegsdrama gewann insgesamt sieben britische Filmpreise. Foto: -/Netflix/PA Media/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im…
HANDOUT - Szene aus «Im Westen nichts Neues» mit dem österreichischen Schauspieler Felix Kammerer. Das deutsche Kriegsdrama gewann insgesamt sieben britische Filmpreise. Foto: -/Netflix/PA Media/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im…
Keystone/Netflix/PA Media/-

Überraschungen gab es bei der traditionsreichen Preisverleihung in der Kategorie Beste Hauptrolle, wo Cate Blanchett («Tár») und Austin Butler («Elvis») die Trophäen erhielten. Als Favoriten hatten zuvor Michelle Yeoh («Everything Everywhere All At Once») und Colin Farrell («The Banshees Of Inisherin») gegolten.

Die Tragikomödie «The Banshees Of Inisherin» erhielt vier Baftas. Für ihre Leistung in Nebenrollen bekamen Kerry Condon und Barry Keoghan die goldene Masken-Trophäe. Der Film von Martin McDonagh wurde ausserdem für das Beste Originaldrehbuch und als Herausragender Britischer Film prämiert.

Auch das Biopic «Elvis» wurde insgesamt viermal ausgezeichnet. Neben dem Award für Hauptdarsteller Butler erhielt der Film auch Baftas für Casting, Kostüme sowie in der Kategorie Make-up und Haar. Der verrückte Fantasyfilm «Everything Everywhere All At Once», der in zehn Kategorien nominiert war, erhielt nur den Preis für den Schnitt.

Moderiert wurde die festliche Preisverleihung in der Londoner Royal Festival Hall vom britischen Schauspieler Richard E. Grant. Die Bafta-Awards zählen nach den Oscars und den Golden Globes zu den begehrtesten Auszeichnungen der Branche. Ein Fingerzeig für die Oscars, die drei Wochen später in Los Angeles vergeben werden, waren sie in den vergangenen Jahren nur selten.

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