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Innenräume der Basilika Valeria in Sitten erstrahlen in neuem Glanz

Nach jahrelangen Restaurierungsarbeiten hat die Basilika Valeria in Sitten ihr mittelalterliches Interieur aus dem 13. Jahrhundert zurückerhalten. Eine offizielle Einweihung ist für den 12. Juni geplant.

Agentur
sda
31.05.22 - 16:28 Uhr
Kultur
Das restaurierte Kirchenschiff strahlt in neuem Glanz.
Das restaurierte Kirchenschiff strahlt in neuem Glanz.
KEYSTONE/GABRIEL MONNET

Der Kirche, die im Oktober 1987 von Johannes Paul II. den Ehrentitel Basilika minor" erhalten habe, sei ihre architektonische und dekorative Einheit zurückzugeben worden, sagte der Walliser Staatsrat Roberto Schmidt am Dienstag vor den Medien. Die Basilika habe ihre ganze mittelalterliche Pracht wiedererlangt.

Nach der letzten Restaurierungsphase der vergangenen zwei Jahre strahlt der Innenraum der Basilika mit dem aus dem 13. Jahrhundert stammenden mittelalterlichen Dekor und den Scheinfugen wieder in altem Glanz. In sorgfältiger Kleinstarbeit wurde die ursprüngliche Ausmalung der Kirche, welche das Mauerwerk und das Gewölbe der Basilika schmückte, wieder ans Licht gebracht.

Die Wände und das Gewölbe der seitlichen Kapellen wurden entstaubt und restauriert, während der Gipsboden und das mittelalterliche Mauerwerk dabei erhalten blieben. Ebenfalls restauriert wurden die Mühle und der zur Verstärkung dienende Holzbalken, welche auf Höhe der Kirchenfenster die südlichen und nördlichen Mauern verbindet.

48 Millionen Franken

Die Bauarbeiten erstreckten sich insgesamt über 35 Jahre. Er begann mit der Sanierung der Dächer (1987-1991), der Fassaden (1992-2014) und des Chors (2017-2020) der Basilika und wurde dann mit den Arbeiten im Kirchenschiff (2020-2022) fortgesetzt. Der Grossteil der Restaurierungsarbeiten im Inneren der Kirche konzentrierte sich auf die Wände und Gewölbe.

Insgesamt kostete die Restaurierung des Dorfes und der Basilika von Valeria rund 48 Millionen Franken. Der Bund übernimmt 25 Prozent, die Stadt Sitten 15 Prozent und das Domkapitel von Sitten 10 Prozent der Kosten. Der Kanton übernimmt den Rest.

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