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Britische Künstlerin Riley präsentiert in Bern 44 ihrer Werke

Das Zentrum Paul Klee in Bern zeigt ab Freitag 44 Werke der britischen Künstlerin Bridget Riley - laut Klee-Zentrum eine der prominentesten Vertreterinnen und Vertreter abstrakter Malerei in der Nachkriegszeit. Die 1931 geborene Künstlerin wählte die Werke selber aus.

Agentur
sda
08.06.22 - 13:22 Uhr
Kultur
Zwei Bilder von Bridget Riley in der ab Freitag zugänglichen Ausstellung im Zentrum Paul Klee in Bern.
Zwei Bilder von Bridget Riley in der ab Freitag zugänglichen Ausstellung im Zentrum Paul Klee in Bern.
KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Ausgangspunkt der Schau ist laut einer Mitteilung des Klee-Zentrums eine Reise Rileys in den Jahren 1979/80 nach Ägypten. Dieser Aufenthalt prägte ihren Umgang mit Farbe entscheidend.

Die Künstlerin wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert, in Ägypten sei ihr die glühende Weite der Wüste als Leinwand erschienen, welche eine Reaktion gefordert und nach der Kraft der Farbe verlangt habe.

Die Ägypten-Reise wählte Riley zum Ausgangspunkt der Ausstellung, weil eine Nordafrika-Reise auch dem Namensgeber des Klee-Zentrums, dem Berner Maler Paul Klee, sehr wichtige Impulse gab. Klee notierte 1914 in Tunesien: «Die Farbe hat mich. (. . .) Ich bin Maler.»

Die Berner Riley-Ausstellung beginnt mit Streifenkompositionen, die auf Grundlage einer sogenannten ägyptischen Farbpalette entstanden. Es geht um die sieben Farben Türkis, Blau, Rot, Gelb und Grün, Schwarz und Weiss. Die weiteren Werke zeichnen die Entwicklung Rileys in den zwanzig Jahren nach 1979/80 nach.

Die Schau «Bridget Riley: Looking and Seeing, Doing and Making» dauert bis zum 21. August.

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