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Art-Public Chur feiert Jubiläum

Art-Public Chur feiert Jubiläum

Im Welschdörfli in Chur findet von Donnerstag bis Samstag das Kunst- und Musikfestival «Nachrauschen» statt.

Südostschweiz
vor 1 Monat in
Kultur & Musik
Wie mit Wasser gefüllt: Die Künstlerin Judith Albert zeigt im Fenster des Schutzbaus auf dem Areal Ackermann in Chur ihre Videoinstallation «Territorium».
Bildmontage Clus

Für das Zehn-Jahr-Jubiläum des Vereins Art-Public Chur setzen sich zeitgenössische Kunst- und Musikschaffende im Rahmen des dreitägigen Festivals «Nachrauschen» mit den Örtlichkeiten des Welschdörfli in Chur auseinander. Vom Donnerstag, 9. September, bis Samstag, 11. September, werden jeweils von 22 bis 4 Uhr an unterschiedlichen Standorten sieben Positionen des zeitgenössischen Kunstschaffens im Bereich der Video- und Lichtprojektion gezeigt. Die bestehende Architektur wird laut Mitteilung zur physischen Projektionsfläche der ortsspezifisch entwickelten Werke. Diese weisen in ihrer Erscheinung Analogien zu anderen Medien auf und bestechen nicht zuletzt durch ihre Sinnlichkeit und sich ständig wandelnde Wahrnehmung. Kunsthistorische Formate und Inhalte werden von den Künstlerinnen und Künstlern genauso aufgenommen wie dekonstruiert und weiterentwickelt.

In ihrer Gesamtheit legen die Werke von Judith Albert, Alex Dorici, Asi Föcker, Frölicher/Bietenhader, Zilla Leutenegger, Norbert Möslang und Olga Titus die brachliegenden Möglichkeitsräume künstlerischer Medien und dieses historisch wichtigen Teiles der Stadt Chur gleichermassen offen. Am besten sichtbar bei Nacht, zeichnet sich das Projekt «Nachrauschen» durch die Umkehrung gewohnter Ausstellungssituationen aus. Öffentliche Führungen finden täglich um 22 Uhr statt.

Musiker laden zu drei Uraufführungen

Im Schutzbau auf dem Areal Ackermann werden im Rahmen des Festivals «Nachrauschen» drei interdisziplinäre Werke im Bereich der Improvisation und Konzeption von Schlagzeug, Perkussion und Rhythmus uraufgeführt. Jeweils um 21 Uhr bespielen drei unterschiedliche Formationen den Raum mit Musik und Licht und schaffen ein Klangerlebnis, das die Geschichte des Welschdörfli und seiner Besiedlung über die Jahrhunderte mitträgt. Die spezifisch für den Ort erarbeiteten Kompositionen von Luca Sisera und Patrick Müller, von Felix Profis und Peter Conradin Zumthor sowie von Valeria Zangger entwickeln sich entlang bestimmter Parameter wie Tempo und Dichte und gestalten den bestehenden Kubus für die Dauer der Aufführung auf neue Weise. (red)

Anmeldung und weitere Informationen im Internet unter art-public-2021.ch.

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