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Schenkung von elf Beuys-Vitrinen an das Kunstmuseum Basel

Schenkung von elf Beuys-Vitrinen an das Kunstmuseum Basel

Die Basler Mäzenin Maja Oeri und ihre Söhne haben dem Kunstmuseum Basel elf Werk-Vitrinen von Joseph Beuys als Schenkung überlassen. Die Schenkung geschieht in Erinnerung an Oeris verstorbenen Ehemann und Beuys-Sammler Hans U. Bodenmann.

Agentur
sda
vor 2 Monaten in
Kultur & Musik
Elf Beuys-Vitrinen gehen als Schenkung an das Kunstmuseum Basel.
Elf Beuys-Vitrinen gehen als Schenkung an das Kunstmuseum Basel.
Kunstmuseum Basel/© 2021, ProLitteris, Zurich

Die Werkgruppe des 1986 verstorbenen deutschen Bildhauers und Aktionskünstlers befinden sich bereits seit 1998 als Dauerleihgabe im Kunstmuseum, das in seinem Haus für Gegenwart eine bedeutende Beuys-Sammlung beherbergt. Die Vitrinen seien heute ein kaum wegzudenkender Bestandteil des Basler Beuys-Konvoluts, teilte das Kunstmuseum am Dienstag mit.

Die elf Vitrinen präsentieren eine Vielzahl von Skulpturen und Gegenständen. Es handelt sich um kleine Objekte sowie um Multiples und Relikte einiger Performances, mit denen Beuys für viel Aufmerksamkeit gesorgt hatte.

Kunstmuseumsdirektor Josef Helfenstein und der Basler Regierungspräsident Beat Jans äussern sich im Communiqué höchst erfreut über die Schenkung. Sie sei ein weiterer Höhepunkt der langen mäzenatischen Verbundenheit von Maja Oeri und deren Familie mit der Öffentlichen Kunstsammlung Basel, heisst es.

Die von Oeri getragene Emanuel Hoffmann-Stiftung gilt als einer der Grundpfeiler der Gegenwartskunst-Präsentation im Kunstmuseum. Zudem hat die Mäzenin unter anderem die Finanzierung des 2016 eröffneten Erweiterungsbaus massgeblich unterstützt. Ihre Grossmutter Maja Sacher hatte bereits das 1980 eröffnete Haus für Gegenwart finanziert.

Bodenmann, dem die Schenkung gewidmet ist, galt als wichtiger Kenner und Sammler von Beuys-Werken. Er war mit dem Künstler, der dieses Jahr hundert Jahre alt geworden wäre, befreundet und hatte sich mit einer Stiftung mit Sitz in Basel auch nach dessen Tod «nachhaltig» für die Auseinandersetzung mit dem Werk und den damit verbundenen Anliegen eingesetzt.

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