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Dimitri Stapfer steht ab heute wieder als Romeo auf der Bühne

Dimitri Stapfer steht ab heute wieder als Romeo auf der Bühne

Nach einem Jahr coronabedingten Dornröschenschlafs feiert «Romeo und Julia» am Donnerstagabend im Stadttheater Solothurn zum zweiten Mal Premiere. Hauptdarsteller Dimitri Stapfer rechnet mit einem «theaterhungrigen Publikum».

Agentur
sda
vor 3 Monaten in
Kultur & Musik
Nach einer coronabedingten Pause feiert "Romeo und Julia" am Donnerstagabend im Stadttheater Solothurn zum zweiten Mal Premiere. Dimitri Stapfer (Bild) spielt Romeo.
Nach einer coronabedingten Pause feiert "Romeo und Julia" am Donnerstagabend im Stadttheater Solothurn zum zweiten Mal Premiere. Dimitri Stapfer (Bild) spielt Romeo.
Keystone/ADRIAN REUSSER

Am 20. März 2020 stand der 32-jährige Film- und Theaterschauspieler zum letzten Mal auf der Bühne. Zwar folgte dann der Lockdown, aber still wurde es nicht um ihn. Erst startete im Herbst den Kinofilm «Beyto», in dem Stapfer einen homosexuellen Schwimmlehrer spielt. Danach war er im November in der SRF-Dramaserie «Frieden» als Nazijäger der Bundesanwaltschaft zu sehen.

Trotz Corona habe er also im 2020 eine «schöne Resonanz» gespürt und viel Aufmerksamkeit genossen, sagte Dimitri Stapfer im Interview mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Aufmerksamkeit, der er möglicherweise weitere Rollen wie jene in der noch nicht erschienenen vierten Staffel der SRF-Krimiserie «Wilder» verdankt. In diesem Jahr wird er ausserdem in einer weiteren Kinorolle zu sehen sein, sowie sein Regiedebüt geben.

«Ich hatte allerdings auch früher schon ein grosses Arbeitspensum», so Stapfer - sowohl am Theater wie auch beim Film. 2014 wurde der Schauspieler für seine Darstellung des autistischen Mika in «Left Foot Right Foot» mit dem Schweizer Filmpreis für die beste Nebenrolle ausgezeichnet.

Kurz vor der «Romeo und Julia»-Premiere freut sich der in Olten geborene Schauspieler, «die Bühne endlich wieder zum Leben zu erwecken». Das Stück sei innerhalb von nur drei Probetagen «wieder ready gemacht worden». Dass das Ensemble vorläufig nur vor maximal 50 Personen spielen darf, stört Dimitri Stapfer nicht weiter. «Manchmal spürt man 300 Leute weniger als 50, die voll dabei sind», sagt er. Und davon gehe er aus.

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