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Von der Zerrissenheit der katholischen Kirche

Giuseppe Gracia, Sprecher des Bistums Chur, erzählt in seinem neuen Roman spannend von den Machtkämpfen in der Katholischen Kirche. Ärgerlich ist jedoch die ideologische Trübung des Werks.

Wer sich die Römisch-katholische Kirche in der westlichen Welt betrachtet, könnte auf den Gedanken kommen, dass sie sich längst in zwei Paralleluniversen aufgespalten hat: in eine konservative Klerikerkirche, die sich in der Festung des vermeintlich wahren Glaubens – etwa auf dem Churer Hof – gegen die Zumutungen der Postmoderne sträubt, und eine von neo-reformatorischem Furor erfüllte Basiskirche, die lauthals nach Veränderungen schreit. Giuseppe Gracia, Sprecher des Bistums Chur, gehört zweifellos dem erstgenannten Lager an.

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