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Nofretete erwacht aus Corona-Schlaf - Weitere Museen in Berlin öffnen

Nach Öffnung der ersten Staatlichen Museen sollen in Deutschlands Hauptstadt Berlin noch im Juni fünf weitere Häuser ihre Türen nach der Corona-Pause wieder aufschliessen. Besucher können dann auch wieder Nofretete im Neuen Museum auf der Museumsinsel bewundern.

Agentur
sda
Freitag, 12. Juni 2020, 16:16 Uhr Berlin
ARCHIV - Besucher können bald auch wieder Nofretete im Neuen Museum auf der Museumsinsel bewundern. Foto: Paul Zinken/dpa
ARCHIV - Besucher können bald auch wieder Nofretete im Neuen Museum auf der Museumsinsel bewundern. Foto: Paul Zinken/dpa
Keystone/dpa/Paul Zinken

Das Neue Museum, einer der touristischen Höhepunkte Berlins, wird wie das Kupferstichkabinett und die Kunstbibliothek am 19. Juni wieder offenstehen, wie die Staatlichen Museen am Freitag mitteilten. Es folgen das Museum für Fotografie (25. Juni) und das Museum Europäischer Kulturen (27. Juni).

Für alle Besuche gelten Maskenpflicht und die üblichen Vorgaben für Hygiene und Abstände. Um Schlangen wartender Besucher zu vermeiden, sollen zudem Tickets nur mit Zeitfenster verkauft werden, die zuvor auch online gebucht werden können.

Die ersten Museen hatten vor einem Monat wieder geöffnet. Dabei wurden auf der Museumsinsel die Alte Nationalgalerie, das Alte Museum und das Pergamon-Panorama für Besucherinnen und Besucher aufgeschlossen. Am Kulturforum eröffnete die Gemäldegalerie.

Alle Museen der Stiftung waren wegen der Pandemie seit dem 14. März geschlossen. Allein zu den Staatlichen Museen der vom Staat und den Ländern getragenen Stiftung preussischer Kulturbesitz zählen 13 Sammlungen in 19 Häusern. Die als Weltkulturerbe ausgewiesene Museumsinsel im Zentrum Berlins besuchten zuletzt jährlich gut drei Millionen Menschen.

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