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«Tausend Särge trugen wir aus unserem Städtlein»

Die Bündner Geschichte des 16. und 17. Jahrhunderts ist reich an Epidemien, darunter vor allem die Pest. Die Massnahmen, um sie einzudämmen, erinnern an die Gegenwart.

Wohl niemand hätte sich je träumen lassen, dass eine Pandemie das öffentliche und private Leben in Europa derart einschneidend verändern und lahmlegen würde. Für die Bündnerinnen und Bündner früherer Tage waren Seuchen und Epidemien jedoch immer wieder trauriger Alltag, dies besonders im 16. und 17. Jahrhundert. Häufig traten Seuchen als Begleitumstände von Kriegen auf, wenn die Bevölkerung durch Hunger und Verarmung in einem schlechten Allgemeinzustand war. Zudem trugen die durch die Lande ziehenden Soldaten zur Verbreitung von Krankheiten bei.

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