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«Herausgeberschaft hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht»

Ist das vom Staatsarchiv edierte «Ein schön Kochbuch 1559» wirklich das älteste deutschsprachige Kochbuch der Schweiz? Eine neue Publikation stellt diesen Anspruch infrage – und spart auch sonst nicht mit Kritik.

Das Buch dürfte zu den erfolgreichsten in der angesehenen Publikationsreihe «Quellen und Forschungen zur Bündner Geschichte» des Staatsarchivs Graubünden gehören. Im Herbst 2018 erschienen, ist die zweite Auflage inzwischen bald vergriffen, wie Staatsarchivar Reto Weiss bestätigt. Die Rede ist von Walter Letschs «Ein schön Kochbuch 1559», das den Untertitel «Das älteste deutschsprachige Kochbuch der Schweiz» trägt. Ein Superlativ, der nun allerdings deutlich in Zweifel gezogen wird. Und auch sonst sehen sich Herausgeberschaft und Autor mit Kritik konfrontiert.

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