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Die gehobene Pilgerherberge von Bischof Paschalis

Ein Vierteljahrhundert nach dem Grabungsstart liegt die umfassende Auswertung der Funde und Befunde aus dem Areal Sogn Murezi bei Tomils vor. Offen ist, was aus der freigelegten Kirchenanlage wird.

Eigentlich, ja, eigentlich hätte auf der Flur Sogn Murezi in Tomils ja ein Wohnhaus entstehen sollen, damals in den Neunzigerjahren. Was stattdessen von 1994 bis 2011 bei Grabungen des Archäologischen Dienstes Graubünden (ADG) zum Vorschein kam, gilt heute als eine der am sorgfältigsten archäologisch dokumentierten sakralen Anlagen der mittelalterlichen Schweiz. Abgesehen vom Kloster St. Johann in Müstair und dem Genfer Kathedralkomplex wurde keine andere Kirchenbaute so gut untersucht wie dieses «rare Juwel unter den archäologischen Kulturgütern».

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