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Muzeum Susch für den Emya 2020 nominiert

Das Kunstmuseum im Unterengadin ist eines der acht Schweizer Kandidaten für den Europäischen Museumspreis.

Südostschweiz
Montag, 06. Januar 2020, 04:30 Uhr Europäischer Museumspreis

Das Muzeum Susch ist für den Europäischen Museumspreis (Emya) 2020 nominiert, welcher am Samstag, 2. Mai, verliehen wird. Neben dem von Grazyna Kulczyk gegründeten Kunstmuseum im Unterengadin sind noch sieben weitere Museen aus der Schweiz im Rennen: das MoMoe Schweizer Mosterei in Arbon, das Hexenmuseum in Gränichen, das Musée historique de Lausanne, das Museum Burghalde und das Stapferhaus, beide in Lenzburg, das MAZ Museum Altes Zeughaus in Solothurn und das Landesmuseum in Zürich.

Insgesamt sind dieses Jahr 61 Museen für den Emya 2020 und weitere Preise nominiert. Diese werden als Höhepunkt des Treffens des European Museum Forum (EMF) vom 29. April bis 2. Mai im Amgueddfa Cymru, dem Nationalmuseum von Wales in Cardiff, vergeben.

Unter den 25 teilnehmenden Ländern stellt die Schweiz mit acht Museen die meisten Kandidaten. Danach folgen Russland mit sechs und die Niederlande und Polen mit je fünf Institutionen. Wie es in der Mitteilung heisst, widerspiegeln die ausgewählten Häuser die Qualität und Vielfältigkeit der Schweizer Museumslandschaft.

Für den European Museum of the Year Award können sich Museen bewerben, die innerhalb der letzten drei Jahre neu eröffnet oder signifikant erneuert wurden. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Publikumsattraktivität der Häuser zu bewerten.

Das Muzeum Susch, welches in einer früheren Brauerei und weiteren Engadiner Häusern untergebracht ist, öffnete am 2. Januar 2018 seine Tore und lockte seither viele Besucher an. (so)

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